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Hans-Jörg Koch (Hennes64)
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Beiträge: 10
Hallo, meine Frage zum Unterfahrschutz,muss das Metall sein oder geht auch flexibles Polyethylen?
Kann ich passgenau für mein Fahrzeug kaufen. Deshalb!

Vielen Dank für Antworten
Gruß Hans-Jörg
22.02.2017 21:44
MichelBo
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Von: Leipzig
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Hallo Hans-Jörg,

ich denke das Geld für den PE-Unterfahrschutz kannst du dir schenken. Das hilft bei Steinen etc. kein bisschen. Bei der Infoveranstaltung in DD wurde geraten den Unterfahrschutz aus 2-3mm starken Stahlblech zu machen (alternativ natürlich Alu wenn man das nötige Kleingeld hat). Irgendjemand dachte wohl auch mal ein Unterfahrschutz aus Holz wäre eine gute Idee - wars aber nicht.

Wir haben uns eins aus 3mm Stahlblech gebaut und das Teil wiegt 35kg und ist schweinemäßig stabil. Da kannste das Auto drauf abstellen und das passiert ja im Prinzip auch wenn man über einen Stein fährt. 2mm würden mit 1-2 Streben bestimmt auch locker reichen.

Viele Grüße und viel Spaß beim Unterfahrschutz basteln
Michel
25.02.2017 16:24
Hans-Jörg Koch (Hennes64)
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Beiträge: 10
Lieber Michel,

vielen Dank für Deine Antwort, ich werde mich an Deinen Rat halten! :)

Gruß HJ (Team "Wüste Paddler", Nov. 17`
25.02.2017 17:39
MichelBo
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Von: Leipzig
Beiträge: 5
Hallo Hans-Jörg,
nach einem halben Tag schrauben muss ich kurz mal angeben B)



Über die 3mm Blechdicke bin ich inzwischen ganz froh.
[Zuletzt bearbeitet MichelBo, 27.02.2017 21:00]
27.02.2017 20:33
Hans-Jörg Koch (Hennes64)
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Oh,cool! Das ist kein "angeben" sondern gehört für mich in die Kategorie "hm,lernen"! Wobei es mich verwundert! Du bist bereits gefahren und bereitest nicht neu vor? Für wann? Gruß HJ
08.03.2017 01:02
xoxx
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Von: Graz, Österreich
Beiträge: 53
Bei unserem Startermin 2011 hatte ein Team einen Unterfahrschutz aus Holz montiert, der bei einem Bodenkontakt die Ölwanne komplett eingedrückt hatte. Ich würde also von solchen Experimenten abraten.
Man kann sich in Dakhla auch etwas vor Ort anbauen lassen, was zwar besser als nichts ist, aber je nach Fahrzeug auch nicht wirklich eine "gute" Lösung ist. Wir haben ein paar sehr professionelle Varianten gesehen (ähnlich der von MichelBo), die in der Praxis wirklich gut funktioniert haben. Um in der Wüste aufzusetzen braucht es nicht viel und man kann das auch nicht immer durch umsichtige Fahrweise verhindern. Wir sind mit dem Range Rover zwei Mal abgehoben und haben eine Batteriehalterung eingebüßt, weil ein angewehter Sandhügel mal nicht weich sondern hart wie Beton war.
Was man aber auch nicht vernachlässigen sollte sind die Spritleitungen unter dem Fahrzeug. Wir hatten drei Mercedes, die damit Probleme hatten. In der Wüste liegen jede Menge Steine herum, denen nicht immer rechtzeitig ausgewichen werden kann. Hat man unter dem Auto offen geführte Spritleitungen kann man zumintest etwas Bremsleitungsmaterial mitnehmen oder versuchen, besonders exponierte Stellen abzusichern.
08.03.2017 10:15
Hans-Jörg Koch (Hennes64)
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Ich habe ja jetzt bald etwas vernünftiges! Glaube ich!:) Aus Metall und passgenau! :rolleyes:
08.03.2017 15:30
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