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theprefect
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Hallo wir überlegen die Teilnahme an der Rallye zum Termin 28.02.2008 an der Rallye teilzunehmen. Hat jemand nähere Informationen zum Thema Sicherheit beim durchqueren speziell von Mauretanien? Das Auswärtige Amt war mir bei meinem Anruf keine Grosse Hilfe.

Markus vom Team wueste-n-haie ;-)
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Nullen und Einsen, die Basis des Wissens!!!
18.10.2008 14:21
Humberto
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Von: Uslar
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Hallo Markus,
ich habe zu diesem Thema schon mal geantwortet und starte in 14 Tagen zu dieser Rallye. Wenn ich Bedenken hätte, würde ich wahrscheinlich nicht fahren. Also in 6 Wochen sind wir voraussichtlich wieder zurück, dann kann ich dir detailliert antworten.
Viele Grüße
Humberto
team EXPOspedis
18.10.2008 16:05
Humberto
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Von: Uslar
Beiträge: 66
Hallo Markus,
bin vor wenigen Stunden heil von der Oktoberrallye zu Hause angekommen. Sicherheitsprobleme in Mauretanien sind nicht aufgetaucht. Wir sind mit drei einheimischen Führern in der Wüste unterwegs gewesen und es war ein tolles Erlebnis.
Solltest du detaillierte Fragen haben kannst du mir eine mail schicken.
Gruß
Humberto
28.11.2008 20:05
Komander
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nur mal für alle interessierten... das hört sich ja alles schlimm an. vielleicht können aber mal ein paar leute berichten, wie es tatsächlich vor ort ist. wenn ich das so lesen, drängt sich mir der wunsch auf, vielleicht doch nicht 2009 an der rallye teilzunehmen:

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Mauretanien/Sicherheitshinweise.html#t3

und es geht noch weiter:

Zitat: "Von Reisen auf den Nationalstraßen Ziguinchor-Banjul und der ?Transgambienne?, die Ziguinchor über die Fähre im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, wird jedoch abgeraten. Auch die Grenzgebiete zu Guinea-Bissau und zu Gambia sollten gemieden werden. Dort besteht abseits der großen Durchgangsstraßen teilweise Minengefahr. Nachtfahrten über Land sollten gemieden werden.

Von nächtlichen Aufenthalten oder Autofahrten (vor allem ohne Begleitung) am Strand zwischen Lac Rose und St. Louis wird dringend abgeraten."

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Senegal/Sicherheitshinweise.html

puh, das is schon hart.
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Gewinner des ersten Spaßpreises und Teilnehmer der Rallye März 2010 - http://www.dortmund-banjul.de
15.12.2008 11:26
aal
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man sollte sich beim lesen der amts-seiten eine landkarte zuhilfe nehmen.
sonst zieht man sich in kiel auch schon mal die gummistiefel an wenn in passau hochwasser angesagt wird!
16.12.2008 09:02
Komander
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zitat: "Bei Reisen nach Mauretanien wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Für Ausländer besteht ein hohes Entführungsrisiko. "

Warum brauch ich dafür ne Landkarte? Da steht Mauretanien, das ist doch eines der Länder, durch die die Rallye führt, oder?

Oder hier, zitat: "AQIM hat weitere Anschläge ? auch gegen Ausländer ? angekündigt. Mit weiteren terroristischen Anschlägen in Nouakchott und im ganzen Land muss gerechnet werden."

an Tag 16 wird in nouakchott pause gemacht, oder bin ich doof? "und im ganzen land" ist auch recht eindeutig zu verstehen.
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Gewinner des ersten Spaßpreises und Teilnehmer der Rallye März 2010 - http://www.dortmund-banjul.de
16.12.2008 11:58
Humberto
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Von: Uslar
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Hallo Komander, hallo Aal,

es geht hier doch um grundsätzliche Fragen. Nehme ich ein gewisses Risko auf mich oder nicht - und - kann ich Terrorismus oder radikale politische Veränderungen irgendwo auf der Welt zu irgendeinem Zeitpunkt ausschliessen? Siehe Indien und Thailand in den letzten Wochen. Wenn ich absolute Sicherheit suche, sollte ich zu Hause bleiben und hoffen, dass mich kein Kofferbomber erwischt.

Was nun Mauretanien anbelangt, hier noch mal ausführlicher meine Eindrücke von der Oktoberrallye 2008. Nach dem Grenzübergang von Marokko nach Mauretanien sind wir tagsüber ca. 100 km mit unseren einheimischen Führern im Konvoi mit ca. 30 Autos über geteerte Strassen gefahren und dann in die Wüste abgebogen. 2 Tage durch die Wüste und am Strand entlang und zum Schluß in der Dunkelheit über die Nationalstrasse nach Nouakschott. Dort haben wir gecampt oder im Hotel übernachtet. Einziger Zwischenfall: Hasi hat im Nirgendwo auf der Nationalstrasse gehalten um sein Auto aus dem Reservekanister zu tanken. ( Undichte Benzinpumpe.)

Am nächsten Tag sind wir zunächst im Konvoi auf der Nationalstrasse weitergefahren um dann über den Damm nach Djama, Grenzübertritt in den Senegal zu fahren.
Von der Grenze Senegals wurden wir von Polizei und Zolleskorte bis nach St. Louis auf den Campingplatz geleitet. Nach einem Ruhetag dort gings mit Zolleskorte weiter im Konvoi bis an die Grenze Senegal /Gambia, wo wir von der Polizei in Empfang genommen und bis nach Banjul im Konvoi begleitet wurden.

Gefühlte Gefahr gleich null. Dies ist subjektiv. Eine Entscheidung muss jeder für sich treffen, siehe oben.
Humberto
16.12.2008 20:17
Komander
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Hallo Humberto,

hast Recht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. War auch auf keinen Fall als Demotivation gemeint, hatte mich nur ein wenig erschreckt, als ich mich beim Auswärtigen Amt durchgeklickt hatte.

Ein gewisses Risiko bleibt halt immer. Das wird mich aber nicht davon abhalten, bei der (hoffentlich dann noch stattfindenden) Rallye im Frühjahr 2010 mitzumachen. Würde lieber heute als morgen losfahren ;)
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Gewinner des ersten Spaßpreises und Teilnehmer der Rallye März 2010 - http://www.dortmund-banjul.de
17.12.2008 12:33
Grizzly
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Hört hört!

Das meine ich aber auch.
Entweder eine Abenteuerrally oder All-inklusiv.B)

All-inklusiv habe ich bereits nach nem Jahr vergessen!;)

Immer schön daran denken.
Sie können Dir alles nehmen. Nur nicht Deine Erinnerungen.

Grüsse
TEAM BAVARIA
Dust & Diesel Nov.2009
Vorlesungen zum Thema Zeitreisen finden Vorgestern statt.

The Size of Toy's, seperate Man from Boy's
02.01.2009 16:38
wanderduene
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ich bin mir recht sicher, dass es stellenweise in los angeles ebenso gefährlich werden kann, nachts herumzufahren. eine frage der umstände: in einem konvoi mit weit über 20 autos angegriffen zu werden ist wohl eher unwahrscheinlich. ich denke, die lage schaut anders aus, wenn man zu viert mit 2 landrover dort in der wüste rumhopst oder dringendst die hanfanbaugebiete im rifgebirge besuchen will. da kann man schon eher mal abhanden kommen.

und dann noch die frage, wie man sich verhält. überall gibt es regeln und von unserer abweichende moralvorstellungen. man sollte sich auf die kultur und moral des jeweiligen landes einlassen und nicht glauben, man befände sich in abgesperrten AI-lounges. augen auf hat bisweilen nie geschadet!
Annika und Thorsten, Team 0164 "Wanderdüne"
"what goes around comes around"
05.01.2009 10:47
jbrunner
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Hi Zusammen,
wir wollen uns kurzfristig nun doch noch für die Fahrt im März 2011 anmelden. Da ich ich im Grunde aber ein kleiner Angsthase bin (zeige ich zwar nie so offen aber naja:cry:) wollte ich nun mal bei "Experten" nachfragen was Ihr für Eindrücke aus der Rally November 2010 mitgebracht habt.
Auf der Seite vom Auswärtigen Amt schreiben die was von Hoher Entführungsgefahr für Europäer.

Nichts desto trotz wird mich aber natürlich nichts davon abhalten mitzufahren - wenn ich das verpasse bereue ich es bestimmt danach sofort.


Grüße

Team Bavarian Jerboas
23.12.2010 10:36
deserT4
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Hallo

Ich bin im März 2012 auch das erste mal dabei. Angst vor einer Entführung habe ich garnicht denn in den gefährdeden Regionen sind wir doch immer als Gruppe unterwegs. Ich habe noch nie davon gehört das irgendwo 50 oder noch mehr Europäer/Touristen von der Straße entführt wurden. Eine so große Gruppe kann doch eigendlich nur bei sowas gefährlichem wie Flugreisen enführt werden.

deserT4
10.01.2012 00:03
Sandwurm
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icondeserT4:
Ich habe noch nie davon gehört das irgendwo 50 oder noch mehr Europäer/Touristen von der Straße entführt wurden. Eine so große Gruppe kann doch eigendlich nur bei sowas gefährlichem wie Flugreisen enführt werden.
deserT4


Bis September 2001 hat auch noch nie jemand davon gehört das Terroristen mit Flugzeugen in Hochhäuser fliegen. Es gibt für alles ein erstes mal. Und man muss ja nicht 50 Teams entführen. Reichen ja auch 3-4 Teams, die anderen erschießt man halt vor Ort.
14.10.2013 22:05
Uwe Hola (Sita)
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das is schon hart.




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[Zuletzt bearbeitet Sita, 06.01.2015 03:14]
05.01.2015 07:11
nicholas
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http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Mauretanien/Sicherheitshinweise.html#t3:D
08.04.2015 11:53
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