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Tag Elf: Ruhetag in Dakhla

Der Tag, der eigentlich ein Ruhetag werden sollte, war vollgepackt mit allerlei Aktivitäten.

 

Nach dem Briefing (für Org Torsten erklang ein „Happy Birthday“) fuhren wir zur Werkstattstraße.


 


 

Rote Marokko-Flaggen säumten unseren Weg. Die Straße war neu asphaltiert. Die Mittel- und Randstreifen sowie die Zebrastreifen wurden neu gemalt.


 


 

Besonders bei den Zebrastreifen wurde eine interessante Methode angewandt. Jeweils von links und rechts pinselte ein Arbeiter frisch drauflos und in der Mitte traf man sich...natürlich nicht.

 

Die Stadt putzt sich heraus. Jedoch nicht für uns.

 

In wenigen Tagen beginnt in Dakhla das "Forum de Crans Montana Sur l'Afrique". Eine Plattform für die Entwicklung Afrikas zu der sich Teilnehmer aus 131 Ländern angesagt haben.

Außerdem findet während dessen die "Royal Golf Dakhla" statt. Ein Golf-Turnier für Profis und Amateure.

Selbstverständlich hat sich auch der König angesagt.

Das wäre schon allein ein Grund die Flaggen flattern zu lassen.

 

Die Werkstatt füllte sich schnell mit Rallyefahrzeugen und noch mehr Zuschauern.

 

Die meisten Fahrzeuge brauchten ein Unterbodenblech.

 

So zum Beispiel das "Rallyeteam Franken-Baden", die ein mitgebrachtes Blech befestigen lassen wollten.


 


 

Doch dann überfuhr ein LKW das vorgeformte Blech und es war "tot". Irgendwie verschwand die "Leiche" dann auch noch.

 

Es dauerte eine Weile bis ausdiskutiert wurde wie ein neues Blech auszusehen hat und vor allem wer es bezahlt.

 

Schließlich einigte man sich und der Ford Escort bekam seinen Unterbodenschutz.


 


 

Das war jedoch nicht die einzige Verzögerung.

Lange Zeit lief gar nichts, vor allem kein Strom.

 

Team "Weizen" mussten ihr eigenes Bodenblech erneut befestigen lassen, da es sich etwas gelöst hatte.

Außerdem wackelte der Dachgepäckträger verdächtig. Auch dieser wurde erneut befestigt.


 


 

Team "Eisenbein" und Team "KÜS" brauchten ebenfalls ein Unterbodenblech.


 

 


 

Und Team „Rust n`Dust“ versuchte das Blech erst selber an zu bringen, lies dann aber doch die Profis in die Werkstattstraße dran.


 


 


 


Am Iveco Turbo Daily von Team "Hexenexpress" musste der tiefhängende Tank extra geschützt werden - natürlich mit einem Blech.


 

hier wurden erst mal Bonbons verteilt

 

Auch Team "Franconia Adventurer 2.0" reihte sich in die Wartenden für ein Unterbodenblech ein.

Zusätzlich ließ er den Auspuff seines Deawoo Lanos schweißen.

 

Bei der Probefahrt funktionierten die Bremsen plötzlich nicht mehr. Als er endgültig als letztes der Rallyefahrzeuge aus der Werkstattstraße rollte war der Tag zu Ende.


 


 

Die marokkanischen Schrauber hatten aber heute nicht nur Bleche zu schneiden, zu biegen, zu schrauben und zu schweißen.

 

So bekam zum Beispiel der Lada 2111 von der "Hilfskraft" einen neuen Keilriemen.


 


 

Im Anschluss an den Besuch der Werkstattstraße, ob nun als Klient oder Zuschauer, mussten noch Lebensmittel, Trinkwasser und Kraftstoff für vier bis fünf Tage gebunkert werden.


 

 


 

Und als kleine oder größere Herausforderung wurde alles irgendwie in die Rallyefahrzeuge gepackt.

 

Am besten so das einem bei der zu erwartenden ruppigen Fahr durch den Wüstensand nicht alles um die Ohren fliegt.

 

Während die meisten in der Werkstattstraße waren wurde auf dem Campingplatz ebenfalls gebastelt.

 

Unter dem Motto "selber machen lassen" beseitigte Der Rallye-Service-Schrauber Robert das Startproblem am VW T4 von "Team SüdWest". Das nicht mehr funktionierende Zündschloss wurde mit einem eigens dafür gebastelten Schalter überbrückt.


 



 

Kurz nach dem morgendlichen Briefing wurde schon in den Motorenraum des Mitsubishi von Team "Weizen" geschaut. Irgendwas mit der Servolenkung. So richtig einig war man sich da nicht. Anderseits war das Team dann in der Werkstattstraße (s.o.), also scheint alles in Ordnung zu sein.


 


 

Nach getaner "Arbeit" (geschraubt haben ja die anderen) verwöhnten einige Rallyepiloten ihre Gaumen mit fangfrischen Muscheln, Austern und Fisch.

Andere begnügten sich mit Ravioli aus der Büchse. Muss schließlich auch weg.


 


 


Hier, kurz vor dem nördlichen Wendekreis, geht die Sonne extrem schnell unter und noch schneller wird es kalt. Der Wind hat zum Glück endlich etwas nachgelassen. Die meisten hocken in ihren Fahrzeugen und werden wohl bald auch in ihr "Bett" gehen (Zumal es morgen zeitig los geht).

 

 

PS: Die letzten Nachzügler sind angekommen. Das Team „Echter Norden“ hat es in den Süden geschafft. Zumindest in die südlichste Stadt Marokkos. Auf Grund einer größeren Reparatur waren sie länger in Frankreich aufgehalten worden. Im Alleingang (Respekt!) sind sie über die marokkanische Grenze und durch das Land gefahren. In kürzester Zeit. Jetzt freuen sie sich da zu sein und nicht mehr ganz so viele Kilometer am Tag schruppen zu müssen.

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 5

Kommentar von Lehnhardt Helga // 15.03.2017

Hallo Torsten,alles Gute zum Geburtstag.
Herzliche Grüße für Falk und dem Org.Team kommen von Helschi

Kommentar von Detlef Bartlitz // 15.03.2017

nun kann ja nix mehr schief gehen unterboden mäßig jedenfalls..sind ja super eingerichtete werkstätten vor ort.. die machen alles möglich..super..viel spaß weiterhin

Kommentar von Sofie + Gunter // 15.03.2017

Liebe Grüße aus dem Hohenloher Ländle, alles GUTE und kommt gesund zurück.

Kommentar von Reinhard Otto Beierling // 15.03.2017

Alles Gute TEAM HOHENLOHE. Passt auf Euch auf. Grüße aus Heimhausen

Kommentar von Liebau Dietmar und Elvira // 16.03.2017

Wünschen euch eine spannende Reise durch die Wüste wir sind mit allen auf dem Weg

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