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16.Etappe: St. Louis - Banjul (Gambia)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefühlt mitten in der Nacht (früh 6:30 Uhr) sind wir in St.Louis gestartet.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits drei Fahrzeuge im Schlepptau. Zwei hatten schon Erfahrung (seit Nouakchott und sogar noch länger hingen sie an einem anderen Rallyefahrzeug) und über Nacht war ein drittes Fahrzeug mit defekter Benzinpumpe dazugekommen.

Dem VW Sharan von Team „Miriquidi goes Africa 2“ konnte leider nicht mehr geholfen werden. Mangels Zeit und fehlender Ersatzteile. Und so erwartete ihn eine „gemütliche“ Reise ohne eigene Anstrengung.

 

Unterwegs gab es ein paar kürzere Stops wegen Kleinstreparaturen.

Der VW T4 von Team „Mauldäschlaschla (CAC) hatte ein paar mal Startschwierigkeiten. Und Team „Bavarian Forest 4x4“ musste ca. 100 Km vor der Fähre an ihrem Subaru Legacy die Zündspule und Zündkerzen wechseln.

 

Die heutige Hitze (über 40 Grad soll gemessen worden sein) machte die Fahrerei auch nicht leichter.

 

Zwischendurch schlängelten wir uns in den auf der Strecke liegenden Ortschaften durch Menschenmassen, Massen von Mopeds und Pferdekutschen. Wir düsten durch die Sahelzone und fühlten uns wie auf der Rallye Paris-Dakar.

 

Das letzte Stückchen Straße bis zur Grenze - eins das reinste Schlaglochbingo - ist zwar (fast) frisch asphaltiert, wartet aber jetzt mit neuen Risiken auf.

Heimtückische „schlafende Polizisten“ (Bremsschwelle) legen sich den Rallyefahrern in den Weg.

 

Ein solcher wurde dem VW Golf von Team „Anulu 3.1“ zum Verhängnis. Mit 60 Sachen darüber gerauscht, und futsch ist die Ölwanne.

 

Somit gab es dann vier Schlepper und Geschleppte.

 

Der Grenzübertritt war gut vorbereitet und verging wie im Flug. Die letzten bemerkten ihn kaum. Sie konnten ohne anzuhalten bis zum Fährhafen durchfahren.

 

Hier gab es eine gute und eine schlechte Nachricht. Es gab nur eine fahrtüchtige Fähre. Aber wenigstens war das die große Fähre. Drei Fähren später hatten jedoch alle Rallyefahrzeuge die andere Seite des Gambiarivers erreicht.

 

Die letzten Kilometer (fast 200) zogen sich ziemlich in die Länge.

 

Gegen Mitternacht erreichten die letzten das „Blue Kitchen“ (DBO-Restaurant), den Teller Spaghetti Bolognese und damit natürlich auch das finale Ziel.

 

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Kommentare: 1

Kommentar von Helga Lehnhardt // 24.03.2018

Gratulation, wieder ist ein Team in Gambia. Dann viel Spaß noch mit den Landsleuten.
Ein besonderer Gruß gilt dem Falk, der kommt von Helschi

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