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Tag Dreizehn: Versteckte Düne - Wüstencamp Eins

Während die einen noch frühstückten, ab und zu brauste ein LKW durchs Camp, krabbelten andere auf der Düne herum.


 


 

Raik (Team "Hexenexpress"), im wirklichen Leben selber Kraftfahrer, überredete einen dieser LKW-Fahrer ihn an das Steuer zu lassen. Und freute sich riesig als es klappte.


 


 

Nach einem ersten Briefing ging es dann los. Die letzten Kilometer auf der asphaltierten Straße durften die Räder unserer Rallyeboliden noch mal genießen, bevor sie dann die nächsten drei Tage nur noch über Sand, Dreck und Steine rollen.

 

Bei einem weiteren Briefing bekamen die Rallyefahrer einen Crash-Kurs "wie fahre ich ohne Einsanden im Saharasand".


 


 

Anschließend wurde der erste Teil des Kurses direkt in die Praxis umgesetzt - Luftdruck am Reifen reduzieren.


 


 


Jetzt konnte es los gehen.

 

Der Rallyetross setzte sich in Bewegung und die wilde Hatz durch den Saharasand konnte beginnen.

 

Team "Erfordia 17" (Wiederholungstäter) verzichtete auf den Spaß im Sand und - auch zur Schonung ihres Opel Omega (er soll in Gambia einen guten Preis erzielen) - machten sich auf den direkten Weg nach Nouakchott.

 

Die erste große Herausforderung kam in Form einer längeren Tiefsandfläche und schon steckten einige mehr oder weniger tief im Sand.


 


 


Der Iveco Turbo Daily von Team "Hexenexpress" hatte sich nicht nur in den Sand gegraben, ihm wurde auch ziemlich heiß.

 

Kurzerhand wurde der Lüfter so überbrückt das er beim Starten des Motors sofort seine Arbeit aufnahm.


 


 

Den schweren Iveco aus dem Sand zu ziehen war die weitaus schwierigere Aufgabe.

 

Aber in Rallyeteamarbeit und mittels unserer patentierten Menschenkette meisterten wir auch diese Aufgabe.


 


 

In der Ferne konnte man sehen das es noch ein weiteres Opfer zu beklagen gab.

 

Dem linken hinteren Stoßdämpfer am Audi A6 von Team "Unsinkbar 2" war die wilde Hatz durch den Wüstensand nicht besonders gut bekommen.


Wohl doch nicht Unsinkbar?


Vielleicht lag es auch an der "professionellen" Höherlegung in einer Werkstatt in Dakhla?

 

Zum Glück gab es einen Ersatzstoßdämpfer. Dieser war zwar eigentlich für einen VW gedacht, passte aber - irgendwie.


 


 

Nach erfolgreicher Reparatur und als alle Fahrzeuge aus dem Sand gezogen, geschoben, gerüttelt und gegraben waren ging die Fahrt durch den Sand weiter.

 

Ohne Probleme, von ein paar Einsandungen abgesehen, passierten wir die kritische Stelle hinter der Felsquerung (Eingeweihte werden die Stelle erraten).


 


 

Ab und zu stoppte der Rallyetross. Sind noch alle da? Gibt es irgendwelche Schäden am Rallyemobil?

Immer mal wieder konnte man einen Rallyepiloten sehen wie er kritisch unter sein Fahrzeug schaut.


 


 

Meist gab es nichts zu schauen. Zumindest nichts ungewöhnliches.

 

Am besonders tief liegenden Ford Escort von "Rallye Team Franken Baden" hatte sich irgendwann der Unterfahrschutz leicht gelöst und musste wieder befestigt werden.

 

Das nächste zu beklagende Opfer war ein weiterer Stoßdämpfer (diesmal hinten rechts) am gar nicht so unsinkbaren Audi A6 und bedeute auch das vorläufige Ende der Jagd nach dem nächsten Tiefsandfeld.

 

Das Nachtlager wurde aufgeschlagen.

 

Die Rallyeschrauber begannen sofort mit der Reparatur um den Audi wieder unsinkbar zu machen.

Es wurde getüftelt, diskutiert und wieder verworfen. Aber letztendlich war man sich einig über das wie. Der Plan sah vor beide Stoßdämpfer zu reparieren.


 


 

Der VW-Stoßdämpfer wurde wieder ausgebaut. Von einem Sonnenschirm-Mittelrohr wurden zwei passgerechte Stücke abgesägt und als Stützen für die Federn der Stoßdämpfer umfunktioniert.


 

 


 

Die Schwierigkeit bestand darin die Federn zusammen zu pressen um sie einbauen zu können.

 

Bei Einbruch der Dunkelheit war das Werk vollbracht und der Audi A6 stand da wie neu.

 

Am nächsten Tag konnte es also - auch für Team "Unsinkbar 2" - weiter gehen.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 5

Kommentar von Marion Fink // 20.03.2017

Gigantische Fotos aus dem "Sandkasten", Wüste pur!
Klasse, wie IHR alle die Wüste meistert und dabei noch euren Spaß habt!
Hallo, liebe Mosaiksteinchen( Torsten und Silke), wir sind stolz auf euch. Wünschen euch/allen noch einen "leichten" Weg,mit wenig Reparaturen durch den "Sandkasten".
Marion und Kalle Fink

Kommentar von Dirk // 21.03.2017

Audi, defekte Stoßdämpfer und keiner hat welche dabei? Kommt mir irgendwie bekannt vor! Nur bei uns gab es im November '13 die richtigen Teile.
Aber das Basteln gehört ja auch dazu, sonst bleibt ja der ganze Spaß auf der Strecke!
Es macht wieder riesig Spaß die Rallye hier mit zu verfolgen! Danke Peggy!!!!
Die besten Grüße an die Orgs und natürlich auch an alle anderen Teilnehmer. Gute Fahrt und weiterhin viel Spaß!

Dirk (Team HDD+ vom Nov 2013)

Kommentar von Detlef Bartlitz // 21.03.2017

super bilder aber leider lassen sie sich nicht einzeln öffnen dieses maL.ist das bei anderen auch der fall...wünsche euch noch viel spaß im großen sandkasten..

Kommentar von Reinhard Otto Beierling // 21.03.2017

Ich krieg die schönen Bilder leider auch nicht auf.
Ansonsten weiterhin viel Spass.
M+R mit E+L

Kommentar von Detlef Bartlitz // 22.03.2017

alles super jetzt..die schönen Bilder lassen sich jetzt öffnen..

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