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Tag Neun: Aglou Plage - Laayoune

Der erste Teil der heutigen Etappe war aber alles andere als öde. Die Landschaft grün in allen Schattierungen und der Atlantik lud zum Baden ein.

 

 

 

 

Die Teams „Dernbach 1.0“, „Ford(t) nach Afrika“ und  „Nordlichter 99“ hatten aber anderes im Sinn als sie an den Strand fuhren.

Kurz vor Sidi Ifni in der Bucht von Legzira stiegen sie von ihren Rallyefahrzeugen auf Quads um und machten eine Spritztour durch die vom Meer ausgespülten Felstore.

 

 

 

 

Die Weiterfahrt über die letzten Berge die wir erklimmen müssen glich einen Spießrutenlauf.  Die Straße war gesäumt von den parkenden oder vor sich dahinschleichenden Autos der vielen marokkanischen Sonntagsausflügler.

 

 

 

 

In Guelmim verschwand der VW Käfer Typ 113 von Team „Werk 34“ kurzzeitig in einer Menschenmenge. Unklarheiten im Kreisverkehr verursachten einen kleinen Unfall. Der marokkanische Unfallgegner war zwar der Schuldige, hatte aber den größeren Schaden. Die hinzugerufene Polizei klärte die Sache afrikanisch. Das Rallyeteam zahlte 50 Euro an den - eigentlich schuldigen - Marokkaner und die Sache war geklärt. Die Menschenmenge löste sich auf und der VW Käfer konnte weiterfahren.

Hinter Guelmim ging es dann über die ab jetzt einzige Straße (verfahren kann sich also keiner mehr) nach Tan-Tan.

 

 

 

 

Pflicht hier natürlich das obligatorische Foto mit  zwei Kamelen hinter bunten Autos und ein paar Rallyepiloten.

 

 

 

...Elbhangteam gestern

 

 

Kurz vor Tan-Tan wurden die beiden Teams „Flokati“ erwischt wie sie mal wieder an ihrem Lada 2105 schraubten. Die Kraftstoffpumpe wurde ausgebaut, modifiziert (eine Dichtung wurde gebastelt) und wieder eingebaut.

 

 

 

 

 

Auch bei Team „Range of Motus“ musste heute geschraubt werden. Wobei das eigentliche Problem die zwei Büchsen warmes Bier waren, welche während der größten Mittagshitze getrunken werden mussten. O-Ton: „Echt eklig“. Die Dosen wurden zur Reparatur des geplatzten Turboschlauches benötigt.

 

 

 

 

 

Etwa 70 Kilometer hinter Tan-Tan hatten die Sparfüchse unter den Rallyepiloten ihre große Stunde. Es gab den ersten subventionierten Treibstoff.

 

 

 

 

Zum Schluss stand unseren Rallyefahrzeugen die erste (Pflicht-)Offroadfahrt bevor. Zum Camp „Bedoune“ ging es 4 Kilomer querfeldein.

 

Und hier stehen wir jetzt im Wind. Die erste Nacht unter dem Wüstensternenhimmel wird also nicht so gemütlich. Aber wir haben es ja so gewollt.

PS: So nach und nach treffen wir Teams wieder die wir seit der Fährüberfahrt nicht mehr gesehen haben. Oder, wie im Fall „Elbhangteam 2.0“, noch gar nicht.

Ihr Mercedes C220D war nun schon zum zweiten mal in einer Werkstatt.

Keine wirkliche Überraschung. Denn spätestens seit der letzten Rallye wissen wir ja das auch ein Mercedes kaputt gehen kann.

 

Diesmal gab es ein Problem mit der Spritzufuhr. Bernd bastelte eine Freiluftleitung aber vergeblich. Freundliche Marokkaner halfen aus. Mit 6 Liter Sprit aus einem Radlager. Bernds Reserveschlauch dazu, Strick und Kabelbinder - so kam der Mercedes bis Guelmim in die Werkstatt.

 

 

 

 

Nach erfolgreicher Reparatur (ein ganzer Tag in Guillmim - der Hochzeitstag) ging es weiter nach Tan-Tan und heute nach Laayoune.

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 7

Kommentar von Paule // 13.03.2017

die "Felsentore" sind übrigens nur noch "Ein Felsentor". Das andere, eigentlich schönere, ist letztes Jahr nach einem Sturm eingebrochen...

Weiterhin allen Teams viel Spaß!

Team Black Forest Racing

Kommentar von EHT SUPPORTER Micha // 13.03.2017

Als Erstes natürlich einmal alles Gute zum Hochzeitstag an die Anni und den Bernd vom Elbhangteam 2.0. Ich erhebe das Glas und trinke n paar Kilometer entfernt von euch im kalten Freital n Bier auf euch. Auch den anderen Abenteurern natürlich Glückwunsch das ihrs ohne große Blessuren bis hierher geschafft habt. Weiter so. Gruß Micha

Kommentar von KIRSCHLI // 13.03.2017

Na-Anne und Bernd vom Elbhangteam-den Glückwünschen zum Hochzeitstag schließe ich mich doch gleich an! Montag , der 13,in der marokkanischen Sonne- was kann den noch viel schöner sein? Euch und allen Teams gute Fahrt durch das grüne Marokko.Natürlich aber unfallfrei u. ohne Motorschaden, sonst könnten die"Fuffis"knapp werden.
Viel Spass weiterhin!

Kommentar von Kerstin Thon // 13.03.2017

Na Michael von den Obereller Wüstencamelen, das sind ja tolle Etappen, welche ihr bis jetzt bewältigt habt...Klasse...und so beeindruckend.Ich wünsche Euch und den anderen Teams auch weiterhin eine unfallfreie und schöne Reise.Viel Spaß und komm`gesund wieder mein Junge!

Kommentar von Jens Grötzschel // 13.03.2017

Auch von uns alles gute zum Hochzeitstag an das Team "Elbhangteam2.0" von den Nachbarn weiter so und gute Fahrt noch Grüße aus Hosterwitz

Kommentar von Werkstattgeflüster // 13.03.2017

Liebe Mosaiksteinchen, wir sehen euch und fahren in Gedanken mit. Wir sind auf Eure Eindrücke gespannt.Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als ein schönes kaltes Bier zu trinken. Marion und Kalle

Kommentar von juri // 13.03.2017

Tja, man sollte eben sein Auto fachmänisch vorbereiten (oder lassen) um nicht regelmäßig in der "Werkstatt" zu stehen oder ?

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