// zurück zur Übersicht

Tag Acht: Marrakesch - Aglou Plage

Besonders praktisch ist das wenn man auf Grund widriger Umstände die richtige Abfahrt verpasst (Team „Mosaikstein“). Man kommt trotzdem an.

 

Auch wenn die herausgeholte Zeit (langweilige Autobahn ist natürlich wesentlich schneller als abenteuerliche Straßenverhältnisse durch das Paradise Valley) am Ende bei der Suche nach der richtigen Autobahnabfahrt in Richtung Tiznit wieder vertrödelt wurde.

Da wurde mal eben der (nicht vorhandene) Agadir-Autobahn-Stadtring entdeckt.

 

Andere Teams hatten da etwas mehr Glück. Die Reisegruppe „Paradise Valley“ bestehend aus den Teams „Dernbach 1“, „The African Twins“, „Ford(t) nach Afrika“, „Nordlichter 99“ und „Obereller W-camele“ fanden souverän ihren Weg durch das Paradise Vallye.


 

 


 

Inklusive einen Abstecher zu dem Wasserfall von Imouzzer, der mal wieder kaum Wasser fallen lies.

 

Serpentinen, Berg hoch, Berg runter, Straße weg, Straße da. So ging es immer weiter bis ins Paradies. Obwohl auch das bröckelt. Denn auch hier war gerade mal die Straße nicht da.


 

 


 

Auch die Reisegruppe „Tizi n Test“ fand den richtigen Weg. Die Teams „Wilder Wüsten Wiesel“, „Hilfskraft“, „Unsinkbar2“ und „Trucky McTruckface“ erklommen gemeinsam den 2100 Meter hoch gelegenen Pass Tizi n Test.

Ebenfalls über Serpentinen schraubte sich die Straße, mal hoch und mal runter, immer weiter dem Ziel (da wo es nicht mehr höher geht) entgegen.

 

 

 



 

An der restaurierten Moschee-Ruine Tin Mal gab es eine kurze Verschnaufpause.


 

 


Geschichtlich gesehen war hier im 12. Jahrhundert die Keimzelle des Almohadenreiches. Jetzt macht sie sich sehr gut als Hintergrund für ein Kleingruppenfoto.


 

...gegen Eintritt in Form von T-Shirts durfte man gucken

 

 

Auf dem Pass angekommen gönnte man sich ein Berber-Omelette, bevor es dann nur noch Bergab ging.


 


 

Die Reisegruppe „Tizi n Test“ streifte laufendes oder fahrendes Gestrüpp, sah „Hefe“-„Weizen“ vorbei zischen, „Franconia Adventure 2.0“ hätte fast das letzte Berber-Omelette weggefuttert und der orange „Oskar“ wurde auch gesichtet.


 


 

 


 

Am Ende reichte es den vier Teams noch nicht und es wurden weitere Berge (und vielleicht auch Steine?) erklommen.

 


 

Bei Tafraoute im Antiatlas hat irgendwann mal ein verrückter Künstler (Jean Vérame aus Belgien) Felsbrocken an gepinselt und nun will alle Welt dahin.

 

Eine weiter Möglichkeit nach Aglou Plage zu kommen war die Straße über Essaouira und dann ganz viel Atlantik. Natürlich geht es auch hier über den Atlas. Nur eben nicht so hoch.

 

Und wer es heute schnell wollte fuhr auf dem direktesten Weg über die Autobahn (mit voller Absicht!) nach Agadir und weiter nach Aglou Plage. Team „Buddelkiste“ zum Beispiel belohnte sich dann dort selbst mit einem ausgiebigen Sonnenbad direkt am Atlantik.

 

Jetzt in der Nacht hört man den Atlantik nur noch rauschen. Und die meisten hören ihn gar nicht mehr, denn sie schlafen bereits.

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 0
Einen Kommentar schreiben
 
Bitte rechnen Sie 5 plus 4.