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8.Etappe: Aglou Plage - Laayoune Camp Le Bedouin

Von Aglou Plage ging es nach Sidi Ifni und dann weiter nach Guilmim.

Rechts immer die Steilküste im Blick. Ein einsamer Esel an der Straße und Teppiche an Häuserwänden. Die letzten grünen Hügel und unzähligen Feigenkakteen mit roten Früchten. Plötzlich ein Stau. Ausschließlich Männer steigen aus parkenden oder mitten auf der Straße stehenden Autos. Eine muslimische Beerdigung findet gerade statt. Ein paar Kilometer weiter schon wieder viele Fahrzeuge am Wegesrand und mitten im Grünen jede Menge Sonntagsausflügler. Familien sitzen auf Picknickdecken oder haben sogar Zelte aufgebaut.

 

Kurz vor Guilmim war der Landschaft dann urplötzlich die grüne Farbe (fast) ausgegangen.

 

Und in Guilmim verbrachten die drei „Miriquidi goes Africa“-Teams, die „Marzipanbande“ und das Service-Team „Jule und Ralf“ ihren Tag. Geplant war das so nicht, aber manchmal dauert es eben etwas länger. Der VW T4 von „Miriquidi goes Africa 3“ stand in der Werkstatt. Die Dieselpumpe musste repariert werden bzw. eine Dichtung ersetzt werden.

Erst am Abend konnten die Teams sich wieder auf den Weg machen.

 

In der Zwischenzeit bewegten sich viele bunte Rallyefahrzeuge auf der einzigen Straße in Richtung Laayoune. An Kamelen vorbei, aus Blech, Pappmaschee oder Fleisch und Blut. An einem der beliebtesten Fotomotive der Rallye vorbei - dem sogenannten Tor zur Westsahara. In Wirklichkeit beginnt die Westsahara jedoch schon ein paar Kilometer vorher.

 

In Tan Tan konnte man mal wieder den „Zwei lustigen Drei Ostblock-Wüsten-Stern-Blitzen in Magenta und Blau“ bei ihrer derzeitigen Lieblingsbeschäftigung - Öl in den „Ostblock Customs“-VW T4 kippen - zusehen.

Und wieder ein paar Kilometer weiter durften die Rallyeboliden endlich mit preiswerten - weil subventionierten - Dieselkraftstoff oder Sprit befüllt werden. ( Jenseits aller Diesel- und Abgasskandale ist hier die Welt noch in Ordung!?)

 

Die letzten 4 Kilometer vor dem Camp „Le Bedouine“ kamen viele Rallyeboliden erstmals in den Genuss einer Offradfahrt. Ein Reifen der „Wüstenblitze“ platzte direkt vor Freude.

 

Unter dem Sternenhimmel liegend hoffen wir nun das der morgige Tag nur Gutes bringt.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 2

Kommentar von Sabine Martin // 12.03.2018

He - tolle Bilder....tolle Erlebnisse, wenn auch nicht immer entspannend (für die Betroffenen). Sagt Team SüW, dass sie sich auch mal ablichten lassen sollen... Würde Sie gerne mal wiedersehen!!!

Kommentar von Gerti // 12.03.2018

Toller Bog und tolle Bilder. Wir sind stolz auf euch. Liebe Grüße an die Anulus von Gerti

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