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6.Etappe: Briech - Marrakesch

Der erste Fahrtag mit hoffentlich viel Fahrspaß auf dem afrikanischen Kontinent liegt vor uns.

 

Gestern noch waren alle Rallyeteams (erstmalig) zusammen - zur Fährüberfahrt und an der Grenze. Ab heute werden wir wieder einige Teams eine Weile nicht sehen.

 

Mit vorerst verschiedenen Zielen begann heute das afrikanische Abenteuer für die Rallyepiloten und ihre Boliden.

 

Wer in Marokko nichts findet was nach seinem Geschmack ist versteht es nicht zu leben.


In den alten Königsstädten kann man auf den Spuren der marokkanische Geschichte wandeln, in den Souks werden die Sinne mit Gerüchen, Farben und orientalisch anmutenden Klängen verwöhnt, an jeder Ecke gibt es etwas neues zu bestaunen. In den kleinen und größeren Ortschaften auf dem Lande findet das wahre, noch ursprüngliche marokkanische Leben statt.

Man kann im Meer baden, im Atlasgebirge Höhenluft schnuppern, es gibt Wasserfälle zu bestaunen, Ziegen klettern auf Bäume.

 

Auf den oft abenteuerlichen Straßen trifft man die seltsamsten Fortbewegungsmittel, Eselkarren, überladen LKW, unbeleuchtete Fahrzeuge jeglicher Art, so voll beladene PKW, dass sie fast zusammen brechen, zerbeulte Fahrzeuge die offensichtlich nur noch vom Rost zusammen gehalten werden. Und zwischen all dem wuseln auch noch Fußgänger und Vierbeiner herum. Selbst auf der Autobahn sieht es nicht viel anders aus.

 

Wenn sich dieses Straßenbild dann auch noch in einer Millionenstadt wie Casablanca bietet, wo aus einer dreispurigen Straße auch schon mal schnell eine fünfspurige wird, kann selbst der hartgesottene Rallyepilot mal die Nerven verlieren und aus der eigentlich geplanten Stadtbesichtigung wird nur eine Stadtrundfahrt und dann schnell wieder raus aus dem Gedränge.

 

 

 

Die „Aachener Wüstenfüchse“, die zusammen mit den Teams „Wild Friends“, „Föhrrari“ und „xxx“ unterwegs sind (wohl auch die nächsten Tage), haben auf alle Fälle erst mal keine Lust mehr sich mit ihrem Rallyefahrzeug durch den Großstadtdschungel zu quälen.

 


 

Lieber befahren sie weiter die etwas ruhigeren Landstraßen und genießen Marokkos wunderschöne Landschaft.

Auch wenn dort, vor allem in den Bergen, das Tankstellennetz nicht so dicht ist. Zum Glück waren andere Teams dabei und damit ein voller Kanister.


An der nächsten Tankstelle wollte sie dann vorsichtshalber einen Kanister befüllen lassen. Abgelenkt durch deutsche Touristen, die die Rallyefahzeuge bestaunten als wären diese die größte Attraktion Marokkos, hatte der Tankwart gleich mal alle Kanister befüllt.

 


Das Gute daran - egal wie zahlreich Marokko mit Tankstellen bestückt ist - Spritsorgen haben die „Aachener Wüstenfüchse“ erst mal nicht mehr.

 

Auch für die beiden „FROSTSCHUTZ“-Teams war der Tag erfolgreich.

 

Der VW Passat hat in Rabat ein neues Radlager vorn links bekommen und der sorglosen Weiterfahrt steht nichts mehr im Weg.

 

 

 

Zeit für einen Bummel durch Rabat war auch


 

Morgen ist der erste Ruhetag, endlich(?) mal nicht fahren!

 

 

PS: Bevor sich das „WML“-Team heute von Briech aus auf den Weg machte, haben sie sich in ihrem neuen „Zuhause“ erst mal richtig eingerichtet.

 


Ein bisschen bin ich ja neidig denn im Volvo, meinem neuen „Zuhause“, sieht es noch aus wie Kraut und Rüben.

Aber wozu sind Ruhetage da. Na dann - Gute Nacht!

 

 

 

 

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