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Patagonia Challenge 2018 - Chile-Argentinien-Chile

Anreiseroulette über Städte wie München,Düsseldorf, Frankfurt,Rom, Madrid,Amsterdam, Lima und Buenes Aires!

Dadurch dann stundenlanges Warten in Santiago de Chile, bis alle dort waren um dann gemeinsam weitere 1000km nach Puerto Montt weiterzufliegen!!!

Wenn dann dieser Flieger auch noch zwei Stunden Verspätung hat, ist der Tag recht hart und die Zeit sich kennenzulernen fehlt. Übrigens auch um mal ein paar Gedanken zu digitalisieren!

Nicht jammern!!!  Hier ist Sommer....wir sind jetzt in Puyuhuapi!

Spricht sich fast so wie man es liest...nur eben anders!

Deutsche Siedler gründeten diese kleine Stadt 1935. Die Tochter eines dieser Gründer beherbergt uns in ihrem Siedlerhaus aus den 50ern! Luisa Ludwig‘s Geschichte ist richtig interessant!

Wie kamen wir hierher?.....natürlich spektakulär! (Reimt sich auch a bisserl....oder?)

Wir holten unsere Miet-Pickups, machten uns mit Tauschkursen und Bargeldbeschaffungsmethoden vertraut und starteten durch zu Chiles größter Insel Chiloe.

Bootsausflug zur Pinguin-Insel und gemeinsames Essen aus dem Erdloch. Die Spezialität aus dem Erdloch nennt sich Curanto. Die einen mögen es........! Am Landzipfel eines Fjordes die Zelte schnell und wild in der Landschaft verteilt....fertsch!

Schnell gefrühstückt und los nach Hornopiren. Der Weg führte nochmal durch Puerto Montt wo wir auch schnell noch ein Auto wechseln konnten. Das hatte beinahe ein Rad verloren und war auch sonst nicht so toll. Guter Tausch - jetzt gab‘s Neuwagen!

Ihr lest es..... alles geht Schlag auf Schlag und reißt vermutlich nicht ab!

Die Tour ist wie ein Buffet mit großen Andrang; erstmal alles mitnehmen und hinterher selektieren was man alles hat!

In Hornopiren erhielten wir die Nachricht, dass unsere gebuchte Fähre am nächsten Tag komplette überlastet ist und wir 3 Tage (drei !) Wartezeit in Kauf nehmen müssen.

Warten ist nicht unseres....Also....800km Umweg über Argentinien.

Warum das Ganze? Am 15. Dezember 2017 gab es hier einen gigantischen Erdrutsch. Der Ort Santa Lucia und 4km unserer Reiseroute, die Carretera Austral, wurden zerstört und verschüttet.Zwischen Meer und Anden keine Chance zur Umfahrung. Fähren wurden eingesetzt über den Golf Corcovado. Eben diese sind nun hoffnungslos überfordert. Unsere neue Route kam am südlichen Ende vom St. Lucia raus. Wir sahen das Ausmaß der Katastrophe, teilweise ! Wenn man direkt vor Ort steht und sich vorstellt was geschehen ist, macht sich Beklemmung breit. Mit Klops im Hals und Pipi im Auge....

Die Räumarbeiten laufen und immer noch werden Vermisste gesucht. Niemand weiß wie viele Menschen, die genau in dieser Region gerne zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs waren, vermisst werden. 

Unser Mitgefühl ist bei allen Betroffenen und diesen kleinen Umweg nahmen wir in Kauf!

Zumal er uns zu anderen spektakulären Gegenden und Orten führte. Futaleufu z.B.!

Das Rafting und Kajak-Eldorado Chiles. Höchste Schwierigkeitsgrade im Wildwasser/Weißwasser! Allerdings täuschen die Bilder....baden war nur für die ganz harten; geschätzte Wassertemperatur=4Grad!

Grandiose Bergkulisse und einige Gletscher sahen wir.

Jetzt geht es weiter Richtung Süden nach Cohaique.

Sobald ich meinen Platz in der Buffet-Schlange wieder verlassen kann, berichte ich wieder!

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 1

Kommentar von Thomas Giesefeld // 17.01.2018

Dear all, tolle Bilder. Interessant. Eine Frage: köntte für die Tour auf Wunsch vor Ort auch ein Mercedes (G, M) verfügbar gemacht werden :-) ?? Danke und Euch viel Spass, Gruss, Thomas, DDB I/2014

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