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Die letzten Tage der Challenge

Wisst Ihr was ein Tonina ist ?

Wir haben welche gesehen....und mindestens einen fotografiert! Delphine, die in der Einfahrt der Magellanstrasse lustig umhertollen  und die Fähren begleiten.

Wir sind also auf dem Rückweg. 

Auf dem Weg hinunter zum Südlichsten Allersüdlichsten Süden sahen und erlebten wir jeden Tag spannende Dinge und Geschichten.

Jetzt sollten wir in 5 Tagen die  gleiche Wegstrecke abspulen.

Der Landkartencheck ließ erstmal Langeweile vermuten . Aber es kam anders.

Ein Nachtlager im Sportfischer-Camping, wo bewiesen wurde dass Geselligkeit und grelles Neonlicht sich nicht ausschließen müssen. Zum Frühstück ....Stinktier.

Jetzt aber doch Langeweile! Elend lange Strecken durch das große NICHTS.

Du hältst irgendwo an, stehst auf der Strasse und machst einen 360Grad Rundumblick.

Ausser Wadenhohen Grasbüscheln nichts zu sehen. Soweit du schauen kannst ist dein Auto der einzige Farbtupfen in der graubraunen Landschaft. Die tausenden Guanacos sind farblich gut an die Gegend angepasst. Auch die Nandus fallen nicht mehr auf.

Dann kommen ein paar Hügel auf uns zu. Eine Tafel sagt uns wir sind am Nationalpark 

Monte Leon. Und plötzlich ist es gar nicht mehr langweilig! Auch hier hat Familie Tompkins ein wunderschönes Stück Land gerettet. Seelöwen, Robben und Pinguine leben hier. Mittendrin in der Pinguin-Kolonie sind wir!  Der Agro-Pingu beißt mir in mein Fotografier-Handy und ich ziehe mich zurück.

Am Tage ist man als Magellan-Pinguin Futter für Seelöwen, Möwen und andere Bösewichter aus der Luft. Nachts kommt der Puma ans Buffett und zu den Parköffnungszeiten kommen die lieben Menschen ......die Pingus haben es auch nicht leicht!

Es geht weiter über riesige Ebenen und nach gefühlten tausend Kilometern wissen wir dass man das erFAHREN muß um zu begreifen wie riesig und unbevölkert diese Region Argentiniens ist.

Heute verbringen wir die Nacht in einem Landsitz. Estancia de los Manos .

Hier höre ich aus einem Gespräch die Aussage „ wenn man auf eine wundervolle Landschaft blickt und nicht mehr den Fotoapparat zückt ist es Zeit nach Hause zu fahren“!

 

 

Das trifft zu!

 

 Was macht eigentlich so eine humanoide Festplatte bei Überlastung?

 

In El Bolson ist beim letzten campen noch Feierstimmung . Also werden manche Autos vor der Rückgabe morgen erst Nachts gewaschen. Geschichten wurden ausgetauscht über den „Großen Dummvogel“ z.B., welcher auf einer Frontscheibe nisten wollte (bei 100km/h), über tote Wälder die 7 Jahre nach dem Vulkanausbruch immernoch tief in Asche versunken sind, über coole Leute in noch cooleren Autos die man unterwegs traf und über Begegnungen mit lebenden und toten Tieren.

 

Wir haben Eindrücke gesammelt und jede Menge Stoff zum Nachdenken.

 

Jetzt ist es 3.30Uhr. Auf dem Dach unseres nostalgischen Hotels in der Innenstadt von Santiago hatten wir einen kleinen Abschieds-Schmaus.

In wenigen Stunden heißt es Abschied nehmen von America del Sur und all den neuen Bekannten.

Aber vielleicht nicht für immer???

Hasta la Vista

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 2

Kommentar von Bernd // 02.02.2018

Sensationell!

Kommentar von Waltraut Wehe // 03.02.2018

Vielen Dank für die tollen Fotos und Dank dafür, dass wir euch bis ans Ende der Welt begleiten durften.

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