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6.Etappe: Briech - Marrakech

Eselfuhrwerke zwischen alten Schrottkarren und modernen Nobelkarossen. Verrückte Motorradfahrer ohne Helm auf der Autobahn. Fußgänger auf dem Seitenrand der Autobahn laufend oder quer über die selbige spazierend. Alte Frauen in bunter traditioneller Bekleidung am Straßenrand Waren feilbietend. Lustige dreirädrige Fahrzeuge kurven zwischen den übrigen Verkehrsteilnehmern herum. Überladene Lastkraftwagen. Personenkraftwagen die das zehnfache ihres Eigengewichts transportieren. Tausende Satellitenschüsseln an den Wohnhäusern. Unzählige Polizisten scheinbar wahllos in der Gegend verteilt. Das und vieles mehr gab es zu sehen.

 

Team „CK Two“ (870) musste zuvor den Auspuff an ihrem Lada Niva schweißen lassen, doch dann ließen auch sie sich nicht mehr aufhalten und gemeinsam mit Team „Puffendorfer Wildhunde“ (890) genossen sie den ganz alltäglichen marokkanischen Wahnsinn.

 

Team „Q2B“ (878) und Team „Solar für Afrika again“ (889) ließen es geruhsam angehen.

Von Briech aus ging es über die Landstraße zur Ausgrabungsstätte von Lixus (seit 1995 auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes). In Larache erlebten sie das bunte Treiben einer marokkanischen Kleinstadt. Und bis Marrakech fuhren sie gemütlich über die Autobahn, einschließlich einer Selbstverpflegermittagspause an einer Raststätte.

 

Auf dem Campingplatz in Marrakech kümmerte sich das Team „Solar für Afrika again“ um das Lüfterproblem ihres VW T4 bzw. ließen sich kümmern.

 

Ein ganz anderes Problem hatten die „Aachener Wüstenfüchse“ (630), das „Team Remmlinger“ (887) und „Willis Final“ (892) - ein Orientierungsproblem.

Frei nach dem Motto „auch Karten lesen will gelernt sein“ (im Zeitalter der elektronischen Navigationsgeräten ?) hatten sie bei der Ankunft in Marrakech 250 Extra-Kilometer auf dem Tacho stehen. Sie machten aber auch die Erfahrung das die besten Abenteuer immer die unerwarteten sind.

 

Eine kleine Stadtrundfahrt durch Sale (Nachbarstadt von Rabat) einschließlich dem dortigen Verkehrschaos hatten sie erfolgreich hinter sich gebracht. Doch dann bogen sie kurz vor Marrakech falsch ab.

Dabei haben sie (O-Ton) Gegenden gefunden, die sie niemals betreten sollten. Auf diesem Weg grüßen Sie auch die N7 die teilweise nicht vorhanden ist (ebenfalls O-Ton).

 

Ebenso Grüße richtet der „Maultaschenexpress“ (873) aus. Auf einem kleinen Campingplatz vor Midelt (Region Drãa-Tafilalet in Zentral-Nordmarokko) werden sie sich heute im Schatten der schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges den Allerwertesten abfrieren, entschädigt von den irren Eindrücken die sie auf ihrer Reiseroute sammeln.

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Kommentare: 2

Kommentar von Kai // 16.11.2018

Das Schild nach Tamisna, Sidi Yahya Zaid, Tamara (Schreibweise kann geringfügig abweichen) war für Euch nicht relevant, oder?
:D
Kann jemand in der Truppe Arabisch?
LG
Kai

Kommentar von Annett und Jette // 16.11.2018

Toll, daß erstmal alle in Afrika angekommen sind. An dieser Stelle mal ein großes Danke an die Berichterstatterin (Peggy?) - die kurzen knackigen Details zu lesen, gehören inzwischen zum morgendlichen Ritual (noch vorm Kaffeetrinken) und machen den Start in den Tag zum echten Vergnügen. Wie gehts den Wüsten Trollen? Jette grüßt ihren Papa und Onkel Ingo.

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