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9.Etappe: Laayoune - Dakhla

Frühstück im Camp "Le Roi Beduine"

 

Mitten im Nirgendwo. Um uns herum die endlose Weite. Die ersten kleineren Dünen als Vorboten der Wüste. Ab und zu ein Kamel, fast immer auf einem Blechschild. Rechts ist immer noch der Atlantik. Links ist nichts mehr. Eine endlose Reihe von Strommasten die irgendwo am Horizont verschwindet.

 


 

Ganz menschenleer ist die Gegend aber dann doch nicht. Erst kommen wir durch Laayoune, der Hauptstadt der Westsahara, und anschließend durch Boujdour, eine weitere große Stadt. An der Steilküste sind die Zelte der Fischer zu sehen.

 

Ortseingang Boujdour

 

Und immer wieder müssen wir an den Policestopps Fishè (nicht zu verwechseln mit Fischen) abgeben.

 

Bäume sucht man vergebens. Nur Sträucher und Flechten findet man. Dazu jede Menge Steine in allen Größen.

 

Man fragt sich ernstlich warum jemand dieses Land besitzen will. Phosphat ist das Geheimnis. Hinter Laayoune sieht man das weltweit längste Erzförderband.

 


 

Wer ein bisschen Abwechslung in die ganze Fahrerei bekommen möchte, fährt sich einen Reifen kaputt (Team „Föhrrari“) oder fährt die zahlreichen Rallye-Geocachekoordinaten an.

 

So heißt einer der Geocache-Punkte „Barberine“ (nach einem sächsischen Kletterfelsen benannt), wo heute die Erstbesteigung stattfand.

 


 

Eine weit überhängende Klippe kurz vor Dakhla ist ein beliebter Punkt für den Sundowner (nur der Beifahrer natürlich) und fototechnische Spielereien.

 



 

Die marokkanischen Polizisten waren auch heute wieder sehr aktiv bei der Verkehrssünderjagd.

 

Nossen gelasert


 

Da werden bei der Nichteinhaltung eines Stoppschildes gern auch mal andere Zahlungsmittel (?) angenommen - so erlebt von den beiden „FROSTSCHUTZ“-Teams.

 

Der VW Sharan (Team „WML“) hat einen kleinen Riss in der Frontscheibe. Ist aber nicht dramatisch.

 

Der Trabi (Team „Dieter de Luxe“) macht sich Sorgen um seinen Auspuff.

Der ostdeutsche Rallyebolide hatte heute mit Leistungsverlust zu kämpfen. So fern man bei normalen 26 PS überhaupt von Leistung sprechen kann.

 

Morgen ist Ruhetag. Zeit um auch solche Probleme zu lösen.

Und obwohl morgen (theoretisch) ausgeschlafen werden kann ist es schon verdächtig ruhig im Fahrerlager.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 5

Kommentar von kay.k. // 17.11.2015

das nenne ich doch mal entwicklungshilfe - wenn sächsische naturdenkmäler zur tourismusförderung in die sahara exportiert werden. das wml-team hat hoffentlich die fliegerbrillen und -kappen dabei - für den fall daß der frontscheibenriß sich unkontrolliert ausdehnen sollte. gegen den sand im sitzpolster helfen dann freilich auch solcherlei hilfsmittel nicht mehr. weiterhin eine gute fahrt wünscht der geselle!

Kommentar von Nora // 17.11.2015

Tolle Bilder, schöner Bericht - Peggy, vielen Dank, dass wir so nah dabei sein dürfen. Lasst euch die "Finken" schmecken... Allen eine gute Weiterfahrt, liebe Grüße von Nora.

Kommentar von helga Lehnhardt // 17.11.2015

Es ist schön Euch per Bild und Bericht nah zu sein. Weiterhin gute Fahrt, viel Spaß
und ein besonderer Gruß kommt für Falk von seiner Helschi

Kommentar von Anita // 17.11.2015

Hey viele Grüße an die Königsbrunner Teams und die fleißigen Orgis und alle die uns kennen. Fahrt weiter so, die Geschichten hören sich super an. Viel Glück noch und ganz gute Fahrt weiterhin. Anita vom Kamelreiter Team 467

Kommentar von uli ulziffer // 17.11.2015

Ich bin Eisenbahn-Fan und warte auf Informationen über die Eisenbahnstrecke für den Eisenerz-Transport von Zouérat nach Nouâdhibou, die ihr morgen unmittelbar an der Grenze von Marokko/Western Sahara nach Mauretanien überquert. Dort verkehren die längsten und schwersten Güterzüge der Welt, über 200 Waggons lang mit 4 Diesel-Lokomotiven davor. Ich hoffe auf Fotos.

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