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Tag Zehn: Laayoune - Dakhla

Halb Seekrank vom Schwanken des Blechzeltes (Auto) oder taub vom laut flatternden (Stoff-)Zelt wachten wir im Camp Bedouin auf (wenn überhaupt geschlafen wurde).


 


 


 

Der Stürmische Wind, unserer zeitweilige Begleiter aus Frankreich und Spanien hatte sich aus seinem Versteck gewagt. Heimlich war er wohl auf die Fähre geschlichen, hatte sich versteckt um uns jetzt wieder zu ärgern.

 

Nach Laayoune, der Hauptstadt der ehemals spanischen Westsahara, fuhren wir auf einer Straße scheinbar mitten im Nirgendwo.

 

Rechts sahen wir ab und zu den Atlantik aufblitzen und links sahen wir wo gestern noch die Ausläufer des Antiatlas zu erkennen waren nichts.


 


 

Strom- und Kommunikationsmasten, ab und zu ein Hinweisschild und einsame Polizeistationen ließen erahnen das da doch noch irgendwo was ist.

 

Und dann kam Boujdour. Der perfekte Ort für eine Mittagspause.


 


 

Etwa 100 Kilometer vor der Lagunenstadt Dakhla testeten einige Teams die Stabilität der abgebrochenen Steilküste.


 




 

Schließlich in Dakhla angekommen organisierte sich Team "Trucky McTruckface" schon mal ein Unterbodenblech, bevor es morgen in der Werkstattstraße eng wird.


 


 


Und Team "Range of Motus" suchte eine Schlosserei auf.

Leider hatte ihr "SanMiguel-Turbolader-Schlauch" nur ein paar Kilometer gehalten und nun wollten sie etwas Stabileres. Diesmal sollte es ein Rohr sein.

 

In der "gut sortierten" Schlosserei quasi auf dem Gehsteig wurde es zurecht geschweißt.

Schweißerbrille Fehlanzeige, eine Sonnenbrille von Ray Ban (wahrscheinlich nicht mal ein Original) tat es auch. Da staunten die Rallyepiloten.

 

 


 

Der Volvo von Team "SSI" hatte ebenfalls ein kleines Problem. Er tropfte. Auf dem Campingplatz in Dakhla wurde die Vergaserdichtung geklebt.


 


 

Auch wenn immer wieder kleinere Reparaturen an den Rallyeboliden nötig sind hält sich die Schadenbilanz in Grenzen. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen. Denn ein Rallyegesetz besagt: Geht am Anfang wenig kaputt kommt es am Ende dicke. Aber Gesetze sind manchmal dazu da gebrochen zu werden, also hoffen wir das Beste.

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Kommentare: 5

Kommentar von ErikaTeam Juffure // 14.03.2017

Ich wünsche dem Team Eisenbein
vor allem in der Wüste gute
Fahrt! Toi, Toi, Toi!

Kommentar von Detlef Bartlitz // 14.03.2017

wünsche allen Teams das sie auch weiterhin so gut durch kommen vor allen dem Team Hexenexpress ..viel spaß noch euch allen..und viel Erfolg bei eurer Mission..

Kommentar von Bernd Huhle // 14.03.2017

Endlich mal einer der nützliche Tips gibt. Danke Juri , beim nächsten Mal aber bitte eher.

Kommentar von Carsten // 14.03.2017

Wir wünschen allen Teams gutes Weiterkommen, ohne Bastelarbeiten.... Ganz besonders grüßen wir aus der Ferne das Team Buddelkiste...!!!!

Kommentar von cäzilia kees // 14.03.2017

in Gedanken fahren wir mit und sind dank den tollen Berichten von Peggy immer auf dem Laufenden. Viel Spass durch die Sandpisten.
sportliche Grüsse von den swissdrivern

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