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Ruhetag in Marrakesch

Heute jedoch war der Campingplatz in Marrakesch nicht nur ein Ort der Ruhe.

 

An der VW T4 Pritsche („Palinosa Pritsche 4 Gambia“) wurde, sobald der marokkanische Schrauber die Teile gebracht hatte, fleißig geschliffen und geschraubt.

 

Zwischenzeitlich war noch eine weitere schlechte Nachricht bis zum Campingplatz durchgedrungen. Der Audi A6 von Team „Superdiesel“ sprang nicht mehr an.

 

Burkhard vom Serviceteam „Sandkorndaxi“ wechselte mal schnell die Baustelle und fuhr zum Hotel von Jürgen und Attila.

Es stellte sich heraus das der Audi eine neue Einspritzdüse braucht. Laut Audivertragswerkstatt müsste eine solche bestellt werden - Lieferzeit nicht unter drei Wochen.

 

Was nun?

Das Team „Superdiesel“ entschloss sich schweren Herzens ihren Audi vom ADAC verschrotten zu lassen und quasi „auf dem Klappstuhl nach Banjul“ bei Team „Service-Hans“ weiter zu reisen.

 

Zurück zur VW-Baustelle.

Hier wurde noch fleißig weiter gebastelt. Als alle Bauteile wieder da waren wo sie hingehörten wurde es spannend.

Konnte die VW T4 Pritsche gestartet werde?

 

Erst klang es nicht so gut. Aber Burkhard ließ nicht locker. Da noch etwas geschraubt und dort noch etwas justiert.

Aus dem Auspuff kam eine schwarze Wolke nach der anderen und die Wohnmobilisten mit ihren Plastebombern verschwanden im Nebel.

Aber langsam klang der Motor besser und die Qualmwolken verschwanden. Die anschließende Testrunde verlief ohne Probleme.

 

Während auf dem Campingplatz gewirbelt wurde nutzten andere Teams den Ruhetag für einen Ausflug in die Stadt.

 

Zwischen Koutoubia-Moschee, Medersa Ben Youssef und Djemaa El Fna wandeln und durch die Souks schlendern. Die verschieden Gerüche und Farben auf sich einwirken lassen. Und zum Schluss an einem der am Abend auf dem Platz der Gehenkten zahlreich aufgestellten Garküchen die marokkanische Küche ausprobieren.

Einfach Marrakesch erleben.

 

Im Laufe das Tages erreichten immer mal wieder neue Rallyefahrzeuge den Campingplatz in Marrakesch.

Zum Beispiel „African Express“, „Sie nannten ihn Kurt“, „Hydrantenbande goes Africa“, Wüstenjäger“ und „Trinken Hilft“. Die meisten kamen von den Ouzoud-Wasserfällen.

 

Die restlichen Teams haben sich kreuz und quer in Marokko verteilt.

 

Die beiden „Desert Jackal“-Teams haben heute schon Agadir erreicht und wollen morgen noch einen Kurztrip in die Berge unternehmen. Ait-Baha, Tafraoute, Anezi, Tiznit, Aglou Plage - so sieht ihr Plan aus.

 

Nach einem Abenteuerritt durch den Atlas befinden sich derzeit die Teams „Stardust“, „Quattro“ und „Auf Achse“ bei Taroudannt. Dort wollen sie im Zelt übernachten.

Nachdem heute der „Stardust“-Sprinter einen „schlafenden Polizisten“ übersprungen hatte (O-Ton: Geschwindigkeitshubbel) und daraufhin das Moped seinen Seitenständer einbüßte wollen sie morgen als erstes eine Werkstatt suchen um den Schaden zu beheben.

 

Und noch mehr aus der WhatsApp-Ecke:

Grüße von den Teams „JubelTrubelHeiterkeit“, „Obereller Wüstencamele“, „Burgdorfer Wüstenläuse“ und „Dernbach 1“. O-Ton: „Was sollen wir sagen? Was für ein schöner Tag! Nach einem gemütlichen gemeinsamen Frühstück ging es heute zur Stadtführung nach Marrakesch. Der Führer hatte zwar nur noch 2.69 Zähne aber er hat sich Mühe gegeben. Diese Stadt solltet ihr euch wirklich mal anschauen! Danach ging es nach Asni. Asni liegt etwa 1500 Meter hoch. Das ist sozusagen das Tor zum Atlas Gebirge. Wunderschön! Wir schlafen in einem ganz kleinen niedliche Berber hotel. Heute gibts kuskus... keine Ahnung was das ist oder wie das schmeckt... soll wohl lecker sein... morgen geht's auf den Berg, doch haben wir am Patrol nochmal das Öl am Differential aufgefüllt, der zieht schon seit Europa ne Ölspur auf den Asphalt. Schlaft gut!“

 

Und das ist mein Stichwort. Schlaft gut!

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 2

Kommentar von Chris601 // 16.03.2019

Wer das Video aus dem Video-Tagebuch nicht öffnen kannm, klickt hier: https://www.youtube.com/watch?v=3j2HIeF7-cY

Kommentar von Helga Lehnhardt // 26.03.2019

Wieder ein Gruß aus Dresden soll alle erreichen, aber besonders Falk. Weiterhin eine gute, unfallfreie Fahrt.
Bleibt gesund und munter und vorallem viele gute Erlebnisse

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