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2.Etappe: Mulhouse - Nimes

Gestern am Start war die Welt noch in Ordnung. Alle fuhren friedlich vor sich hin. Plötzlich jedoch ging es los. Eine Welle von schlechten Nachrichten ereilte uns.

 

Überall wurde gebastelt, geschraubt und pfriemelt.

 

Am schwarzen Sprinter vom „Red Eagle Team V+C“ war die Bremsleitung im Laufe der letzten Jahre weg gefault. Die Rallyepiloten legten hier selber Hand an und pfriemelten die Bremsleitung wieder irgendwie zurecht.

 

An einem weiteren Sprinter (Service-Team Adam und Clemens) hatte es den Freilauf der Lichtmaschine zerlegt. Dieser musste geschweißt werden. Gleich zweimal, den der erste Versuch hielt nicht all zu lange.

 

Die „Outback Kanuten“ hatten mit einer defekten Antriebswelle zu kämpfen. Am Strand bei Barcelona wurde der Schaden behoben.

 

Auch bei Team „Ostblock Customs“, die gestern gemeinsam mit den Teams „Wüstenblitze Magenta und Blau“, „Wüstenstern“ und „Die zwei lustigen drei“ unterwegs nach Genua waren, gibt es Probleme.

Der Ostblock-VW T4 hat einen „leicht“ erhöhten Ölverbrauch. Auf 600 Kilometer braucht er drei Liter Öl.

Die Lösung des Problems sah in etwa so aus: Öl-Einkauf im OBI bei Lindau.

 

Mittlerweile sind die “Ostblock-Wüsten-Blitze in Magenta und Blau“ in Monaco und drehen ihre Runden auf der Rennstrecke.

Ab und zu treffen sie noch die anderen beiden Teams und sind dann als „Die Zwei lustigen drei Ostblock-Wüsten-Stern-Blitze in Magenta und Blau“ unterwegs.

 

Das größte Pech hatte jedoch Team „Die Aichacher 2 (CAC)“ mit ihren Opel Frontera. Mit defekter Zylinderkopfdichtung waren sie vor Angouleme liegen geblieben und mussten sich vom ADAC abschleppen lassen.

 

Das Team ist zusammen mit den Teams „Die Aichacher 2 (CAC)“, „Viva Con Gambia (CAC)“ und „Mauldäschla (CAC)“ unterwegs. Mit geballtem Kfz-technischem Verstand wollen sie morgen versuchen, den Opel Frontera wieder flott zu bekommen.

 

Falls das nicht klappt, haben sie ein Ersatzfahrzeug in petto.

 

Ursprünglich waren es fünf „CAC“-Teams und so haben sie noch ein Fahrzeug übrig, welches sich bereits auf den Weg nach Angouleme gemacht hat. Es kann also gar nichts schief gehen.

 

Ein großer Teil des Rallyetross steht jetzt vor einem der allseits beliebten Plaste-Hotels „F1“. Langsam sind alle aufgetaut, denn die Temperaturen liegen im Plusbereich. Dafür werden die Rallyepiloten jetzt nass.

 

Aber was uns nicht tötet, härtet ab.

Und in diesem Sinne geht es morgen - hoffentlich für alle - weiter gen Süden.

 

 

PS:

Team „Miriquidi goes Africa 3“ betätigte sich nebenbei als Chauffeurdienst. Der Gast wurde erfolgreich in Alés abgeliefert.

 

Auch die „Marzipanbande“ hat sich gemeldet. Sie fuhr heute von Lille nach Saintes und von dort geht es über Madrid nach San Roque.

 

 

update: habe noch einen kleinen Fehler im Text ausgebessert

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 3

Kommentar von SANDLOVER // 05.03.2018

Na aber hallo – bei den Fotos aus Monaco macht sich dann innerlich doch schon mal so etwas wie etwas Neid breit :-)
Hey Heiko – drei Liter Öl auf 600 Km kommt selbst mir etwas zu viel vor. Am besten Ausgleich schaffen und drei Liter Bier (nur für Beifahrer!) auf 600 Km, das sollte ja wohl den Kampferprobten „Ostblock-Wüsten-Blitzen“ nicht schwer fallen ;-)
Weiterhin gute Fahrt bei erhöhtem Öl – und Bierverbrauch!
Bis neulich,
Franky & Co.

Kommentar von SANDLOVER // 05.03.2018

Beste Grüße an die Teams „WÜSTEN KOGGEN“ – gerade kam ein Bericht über Euch beim MDR Aktuell – Bravo!
Gutes Gelingen!

Kommentar von freunde des Bläubautrios // 05.03.2018

N.S. Wünschen eine arbeitsfreie Zeit.Der Hellblaue vom Trio ist ständig in Erinnerung .

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