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15.Etappe: Nouackchott - St. Louis

Von Nouackchott aus ging es über durchlöcherten Asphalt durch die Dornbuschsavanne. Dann brausten wir eine neue Straße, die wir fast für uns allein hatten, durch die Sahelzone.

 


 

Bis zur Grenze ging es dann über einen Damm durch den Diawling-Nationalpark.

 


 

Noch einmal maximale Beanspruchung der Rallyefahrzeuge. Noch einmal maximales Rallyefeeling.

 

 

 

Wenn man Glück hatte konnte man sogar einige der 105 Spezies (sagt Wikipedia) sehen. Darunter Pelikane, Flamingos, Warzenschweine oder sogar Krokodile.

Meistens sah man aber nur den Staub der vor einem fahrenden Rallyefahrzeuge.

 


 

Bis dahin hatten wir aber nicht nur mit widrigen Straßenverhältnissen zu tun.

 

Noch in Nouackchott hatte der am roten Org.-Bus hängende Volvo (Team „Platz Vier“) einen doppelten Platten. Und einen Stoßdämpfer hat er ebenfalls eingebüßt. Ein riesiges Schlagloch wurde ihm zum Verhängnis.

 

An jeder Distriktgrenze wurde unsere Polizeieskorte ausgetauscht, was jedes Mal eine Zwangspause zur Folge hatte.

 

Nach einer dieser Zwangspausen wollte der Mercedes aus „Nossen am Muldenstrand“ nicht mehr weiter.

Die Lenkradsperre lies sich nicht mehr lösen und der Zündschlüssel ging weder vor noch zurück.

Während schon begonnen wurde die komplette Armatur zu zerlegen probierte Torsten weiter die Sperre zu lösen. Und plötzlich - war sei entsperrt.

 


die goldene Hand


 

Auf dem Damm hatte der Ford Transit von Team „Nordhäuser Wüstenfüchse“ wieder Probleme mit dem Kühlwasser. Ein Verbindungsschlauch musste geflickt werden.

 


 

Der Kia Carens von den „Aachener Wüstenfüchsen“ klagte nun, ähnlich wie der „Stuf 4 Africa“-Mercedes, über Leistungsverlust. Ein langsames Dahinschleichen war die Folge.

Der Luftmengenmesser ist der Übeltäter.

 

Dann die Grenze. Mustapha, ein Mitarbeiter der DBO, hatte schon alles vorbereitet und so ging vor allem die Einreise in den Senegal super schnell.

 

Wieder ein neuer Länderpunkt.

Die letzten 30 Kilometer bis zum Hotel Dior hatten es noch mal in sich.

 

Die Strecke war mit „schlafenden Polizisten“ übersät.

Das eine oder andere Rallyefahrzeug setzt auch schon mal mit dem Unterboden auf. Und wer zu schnell fährt segelt einige Sekunden durch die Luft.

 

Der Abendverkehr in St.Louis hinterlies am Nissan Patrol von Team „Jost Mainz-Banjul“ seine Spuren. Er wurde von einem entgegenkommenten Senegalesen leicht tuschiert. Der Bullenfänger ist etwas verbogen.

 

In St.Louis veranstalteten wir mit den Rallyefahrzeugen der Amsderdam-Dakar-Challange eine wilde Verfolgungsjagd.

Es galt als erstes auf dem zentralen Platz in der historischen Altstadt zu sein.

Hier fand gerade ein Fest (Abschlussveranstaltung des festival de théâtre "Tank ak Tank“) statt und wir, die Teilnehmer beider Rallyes, wurden persönlich gegrüßt.

 

Im Hotel angekommen stürzten sich alle als erstes (halb verdurstet) auf eine kühle Gazelle (senegales. Bier) und als zweites (halb verhungert) auf das leckere Abendbrot- Buffet.

 

Später gab es auch noch andere leckere Getränke. Die Hauptsache Eisgekühlt!

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