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Tag Siebzehn: Ruhetag in Nouakchott

Auf dem Campingplatz am Atlantik kurz vor Nouakchott ist es zur späten Frühstückszeit relativ ruhig.


 

Danke an Saleck für die Organisation des Campingplatzes!


Viele Teams hatten sich ja ohnehin in der Stadt ein Hotelzimmer gesucht um den permanenten stürmischen Wind zu entfliehen.

 

Ein einzelner Rudolf wuselt um seinen roten Ford Mondeo herum.

Wartend auf den mauretanischen Schrauber mit einem neuen Rippenriemen vertreibt er sich die Zeit und räumt seine "Wohnung" auf.


in der Mitte Rudolf und rechts der Ford

 

Am Ende des Tages wird er dann endlich einen neuen Rippenriemen in seinen Ford eingebaut bekommen haben.

Zufuhr musste der mauretanische Schrauber dreimal in die Stadt fahren bis er endlich einen passenden auftreiben konnte. Der vierte Rippenriemen war endlich der richtige.

 

Der andere "Rekonvaleszent", der Opel von Team "Nordlichter 99", steht einsam daneben. Bei ihm hatte bereits in Mamghar die afrikanische Selbstheilung eingesetzt.


 


 

 

Während Rudolf auf dem Campingplatz die Stellung hält und ein paar wagemutige in die Fluten des kalten Atlantik springen machen sich die restlichen Rallyepiloten auf den Weg in die Stadt.


 


 

Die vor noch gar nicht so langer Zeit (1962) gegründete Stadt wächst von Jahr zu Jahr.

Sie ist laut. Und sie ist schmutzig (obwohl in den letzten Jahren in dieser Hinsicht eine deutliche Verbesserung eingetreten ist).

Armut und Reichtum liegen hier nah beieinander. Große villenartige Häuser, moderne Gebäude (Banken, Hotels etc.) und gleich um die Ecke heruntergekommene Bretterbuden, die den Ärmsten als Behausung dienen.

Liebhaber von Schrottautos kommen in Nouakchott voll auf ihre Kosten. Und die fahren noch!

Man sieht dunkelhäutige Damen in ihren bunten Kleidern und Mauretanier in ihren traditionellen weiten hellblauen Obergewändern, Derra'a genannt.

Das Gewusel auf dem Markt lässt einen schier verrückt werden, wenn man sich nicht einfach treiben lässt.

Und auch auf den Fischmarkt wagen sich einige. Den Geruch muss man einfach ausblenden.


 


 

Ganz wichtig für die meisten Rallyepiloten natürlich die Suche nach dem Internet. Schließlich konnte man sich einige Tage zu Hause nicht melden.

 

Das W-Lan-Netz im Hotel "Wissal" war den ganzen Tag stark frequentiert.

 

Später am Tag.

Abendbrotzeit. Die meisten Campingplatzbewohner sind von Ihrem Stadtbesuch zurückgekehrt und lassen sich das vom Koch-Saleck zubereitete Mahl munden.


 


 

Der Abend wird wahrscheinlich ziemlich kurz werden, denn morgen früh wird zeitig gestartet.

 

PS: Die vielen Fotos der Stadt Nouakchott haben wir Team „Erfordia 17“ zu verdanken. Während wir im Sand spielen waren nahmen sie sich ein paar Tage Zeit die Stadt zu erkunden.


 


Foto-Galerie

Video-Tagebuch



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