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Tag Achtzehn: Nouakchott - Saint Louis

Pünktlich um acht sollte es los gehen. Bei dem Ford von Team „Ford(t) nach Afrika“ ging jedoch  erst mal nichts los.

Ein zweiter Rippenriemen (Wasserpumpe) war gerissen und die Spannrolle hatte sich ins Abseits geschossen.

 

Von einem Org.Bus geschleppt und eskortiert von Motorradpolizisten ging es für den Ford erst mal bis zum Treffpunkt mit der Hotelfraktion. Die restlichen Rallyefahrzeuge waren natürlich auch dabei.


 

 


 

Zum Glück hatte Rudolf einen neuen Rippenriemen für die Wasserpumpe dabei. An der Stadtausfahrt konnte der Ford wieder fahrbereit gemacht werden.


 


Die Spannrolle wurde modifiziert und der Ersatzrippenriemen gespannt.


 


 

Als wir vollzählig waren (auch die Nachzügler waren inzwischen eingetroffen) machten wir uns auf den Weg in den Senegal.

 

Durch Mauretanien auf einer Straße entlang deren Beschaffenheit recht abenteuerlich war.

Schlaglöcher, die glatt den VW Käfer von „Werk34“ hätten schlucken können. An manchen Stellen der Straße gefühlt ein Meter hohe abgefressene Ränder. Manchmal war der Asphalt auch komplett weg.


 


 

Die teilweise sehr gewöhnungsbedürftige Fahrweise der Mauren tat ihr Übriges

.

 

Aber wir haben es überlebt.


 


 

Dann kam eine noch intakte Straße auf der es weiter gen Grenze ging. Und dann kam der Damm.


 


 

Mit viel Staub um uns herum rollten wir durch den „Parc National du Diawling“ auf dem Damm entlang.

Mit viel Glück sah man einige der ca. 105 Spezies. Warzenschweine, Pelikane, Flamingos, andere Vögel oder Krokodile. Meist sah man jedoch nur den Staub des vor einem fahrenden Fahrzeug.


 


 

Noch einmal pures Rallyefeeling aber auch höchste Beanspruchung für die Rallyefahrzeuge.

 

 

 


 

Für den VW Golf3 von Team „pensforafrica Org3“ war der Damm dann doch zu viel. Kurz vor dem Ziel brach er zusammen. Wieder mal die Hinterachse. Dieses mal auf der linken Seite.


 


 

Da das was und wie der Reparatur schon einmal durchgespielt worden war, ging die Reparatur dann doch ziemlich flott.

Die linke Hinterachse wurde wie schon auf der rechten Seite direkt an der Karosserie befestigt.


 

 

Auch an anderer Stelle waren kleinere Reparaturen nötig.


 

Nordlichter befestigen etwas am Unterboden Ihres Opel

 

Nach der Reparatur setzte der Rallyetross sich wieder in Bewegung.

 

Wir näherten uns der Grenze (Ausreise Mauretanien/Einreise Senegal).

 

Mustapha (DBO-Mitarbeiter), extra angereist aus Gambia, hatte schon alles vorbereitet und auch einer der Rallye-Organisatoren war schon lange vor uns an der Grenze.

So ging es sehr schnell im Vergleich zu den bisherigen Grenzen.

 

Die ersten Erfahrungen mit der einheimischen Bevölkerung an der senegalesischen Grenze wurden gesammelt.


 


 

Jetzt waren wir endgültig in Schwarzafrika angekommen.

 

Im Konvoi fuhren wir noch die letzten Kilometer nach Saint Louis. Ab und zu wurde unsere Fahrt von „schlafenden Polizisten“ gestört, aber das heutige Etappenziel rückte näher.


 


 

Das Hotel Dior empfing uns mit Speise und Trank (Eisgekühlt)...

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