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Ruhetag in Dakhla

Der heutige Tag begann mal ganz anders. Der Tag begann mit einem Briefing. Und mit Geschenken. Gratulation nachträglich an die Geburtstagskinder.

 


 


 

Im Anschluss wurde eine Autoschlange gebildet um gemeinsam zur Werkstattstraße in Dakhla zu fahren.

 


Deren Länge ließ vermuten das es ein guter Tag für die marokkanischen Schrauber werden wird. Dem war jedoch nicht so.

Am Ende fühlten sich die drei Rallyeboliden ziemlich einsam in der Werkstattstraße und die marokkanischen Schrauber langweilten sich.

 


 

Schlecht für die Schrauber, gut für die Rallyeboliden.

 

Denn das lässt nur einen Schluss zu. Die Fahrzeuge sind alle gut vorbereitet, technisch tipptopp und unserem Wüstenabenteuer steht nichts mehr im Wege.

 

Inschallah!

 

Die einsamen Fahrzeuge in der Werkstattstraße hatten also die volle Aufmerksamkeit der Schrauber.

 

hier nicht ganz so einsam, aber nur ein Rallyefahrzeug

 

 

Am Land Rover Discovery (Team „Die Lehmänner“) legten Titus und Jens sogar selbst mit Hand an. Ob es das fehlende Vertrauen war, die fehlenden Sprachkenntnisse oder die fehlende Zeit wissen wir nicht. Wahrscheinlich aber eine Mischung aus allen dreien.

 


 

Es musste der Keilriemen für die Klimaanlage erneuert werden und der Allrad ließ sich nicht mehr einstellen. Beides (Klimaanlage und Allrad) natürlich super wichtige Dinge für eine Wüstendurchquerung. Oder?

 

Eigentlich ist ja Allrad feige und eine Klimaanlage ist etwas für „Warmduscher“.


 


 

Der Allradantrieb wurde beim spielen (eine Flussdurchfahrt soll ja Spaß machen) zerstört.

Das Lager der Umlenkrolle und der Einstellhebel wurden heute repariert. Jetzt kann der Wüstenfahrspaß voll ausgelebt werden.

 

geschweisst

 

....Nacharbeit nach der Testfahrt

 

Der Volvo V70 von Team „Platz Vier“ brauchte noch ein Unterbodenblech. Dieses wurde fachmännisch angefertigt und befestigt. Hoffen wir mal das es hält.

 



 

Der VW T4 von Team „Kö 10 U3-6“ (Krankenwagen) wurde noch etwas höher gelegt. Die Möglichkeit ist bei diesem Fahrzeug schon gegeben mittels Verstellung der Drehstabfeder. So war keine (gefährliche) afrikanische Lösung notwendig.

 



 

Auf dem Campingplatz wurde derweil am Trabant gebastelt. Lars machte sich natürlich selber die Hände schmutzig.

 


 

Kein ungewohntes Bild. Denn als der Trabi in einem speziellen Teil Deutschlands noch das Straßenbild bestimmte war es normal, dass der stolze Trabibesitzer die Reparatur seines geliebten Fahrzeuges selber durchführte.

 


 

Der Krümmer wurde mit einem speziellen Kleber (orange auf dem Foto) repariert und die Zündkerzen gewechselt.

 


 

Mehrere Testfahrten stimmen Lars zuversichtlich. „Der Trabant schafft das schon!“

Und genug Zündkerzen hat er auch dabei.

 

Nicht nur die Rallyeboliden mussten heute fit gemacht werden. Auch der Rallyepilot/innen muss versorgt sein.

 

Also Shoppen!

Wasser, Vitamine (Obst und Gemüse) und Brot gehören zur Grundausstattung. Und ein Wüstenturban (Tagelmust) gehört natürlich auch dazu.

 


Profis lassen sich das Tuch als Meterware zurechtschneiden. Es muss mindestens 3 Meter lang sein (bei den Tuareg kann es sogar bis zu 15 m lang sein).

 


Ein „Wüstenturban für Touristen“ tut es aber auch (ist nur zwischen 2 und 2,5 m lang).

 


 

Ganz wichtig natürlich auch das Tanken.

 


 

Dann musste noch gepackt werden.

Wasser für fünf Tage, Nahrungsmittel (und Genussmittel) für fünf Tage, Kanister mit Kraftstoff. Das alles in die Rallyefahrzeuge zu bekommen - eine logistische Meisterleistung!

 


 

Auch die Organisation ist gut vorbereitet: links Wasser (für eine Person) und rechts Schneeschieber und Frostschutzmittel!


 

Ganz nebenbei wurde noch Wäsche gewaschen, im Atlantik gebadet, Kaffee getrunken (oder Bier), lecker gegessen, ein bisschen gelesen oder das ganz private Reisetagebuch vervollständigt.

 


 

Und so geht der heutige Ruhetag, der eher ein Wüstenvorbereitungstag war zu Ende.

 

 

PS: Warum sind so viele rote Fahnen (auch schon die letzten Tage) auf den Fotos? Weil morgen am 18. November der Unabhängigkeitstag ist. Als Erinnerung an die Beendigung des französischen Protektorats.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 1

Kommentar von Semmelbande // 18.11.2015

Die Semmelbande grüsst das Trabbiteam

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