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Ruhetag in Nouackchott

Auf dem am Atlantik gelegenen Campingplatz ließ es sich aushalten. Baden, lesen, faulenzen, abhängen. Alles war möglich.

 

Wer etwas Bewegung brauchte machte sich auf den Weg in die Stadt.

Wahrscheinlich die hässlichste Stadt auf unserem Weg nach Gambia. Aber dennoch sehr interessant.

 

Die Teams „Heiter bis Sandig“, „Sandmann“ und „Yolo“ zum Beispiel trafen einen Einheimischen der sich ganz selbstlos als Guide anbot.

So bot sich ihnen ein sehr intensiver Blick auf die Stadt, mit viel Insiderwissen.

(Alle Fotos der Stadt sind von Ihnen.)

 

Drei Rallyefahrzeugen (und ihren Fahrern) war ein ruhiger Tag leider nicht gegönnt. Sie hatten eine ganz besondere Tagesaufgabe. Fit werden für die letzten beiden Etappen der Rallye.

 

Der Landrover der „Lehmänner“ hatte bekanntlich nach der Strandabfahrt gestreikt.

Er bekam in der Werkstatt in Nouackchott eine neue Zylinderkopfdichtung. Jetzt hat er zwar Probleme mit einer Einspritzdüse und läuft daher nicht ganz rund. Aber er läuft.

 

Der Nissan Patrol von Team „Jost Mainz-Banjul“, der leider nicht mit im Sand spielen konnte war ebenfalls in der Werkstatt. Auch hier heißt das Problem Zylinderkopfdichtung.

Bei der spektakulären aber leider nicht ganz erfolgreichen Reparatur an der „Versteckten Düne“ war die Zylinderkopfdichtung nicht richtig eingesetzt worden. Dieser Fehler wurde behoben. Noch ein paar Korrektoren an den Einspritzdüsen und jetzt kann der Nissan weiter rollen.

 

Dem dritten Patienten geht es leider nicht so gut. Der Volvo von Team „Platz Vier“ wurde ebenfalls einer Reparatur unterzogen. Leider wurde dabei gepfuscht.

Ganz war er vorher auch nicht, aber nun ist er leider ganz kaputt.

 

Das ist sehr schade! Vor allem für Elisabeth und Fred.

 

Nun wird der Volvo bis St.Louis geschleppt und dort haben sie einen ganzen Tag lang Zeit sich von ihrem liebgewordenen Rallyeboliden zu verabschieden.

 

PS: Im letzten Tagesbericht schrieb ich das Holli es zu Hause nicht mehr aushält. Natürlich ist er immer gern zu Hause! Aber wenn er hört was bei uns so alles los ist wird er hippelig und eilt uns zur Hilfe!

 

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Kommentare: 4

Kommentar von Helmut // 25.11.2015

Toll, das Ihr doch ein paar Tage in Mauretanien bleibt, ich war vor 10 Jahren in der Auberge"Sahara" und im Rahmen der "Dakar" in Attar, dies ist wohl z.Z. nicht möglich? Gru0 an die Föhrrarier(Victor und Mia

Kommentar von kay k. // 25.11.2015

wie jetzt: häßlichste stadt der tour?! in dresden z.b. wurden und werden ganz ähnliche architektonische verbrechen begangen. mein herzliches beileid für das volvo-team! den wagen nun ganz auszumustern ist am ende eine noch etwas bitterere pille, als sie das wml-team schlucken mußte, als sie ihren panzer an der spanischen grenze stehenlassen mußten. der adac holt sicher keine pkw aus afrika zurück ... trinkt mit peter und kai ein paar tröstende bierchen und genießt den rest der reise - immerhin habt ihr jetzt beide hände frei, um z.b. reiseeindrücke festzuhalten.

Kommentar von TEAM 400 Ingo // 25.11.2015

das mit der " Stadtbesichtigung" finde ich super, bei uns 2014 waren wir zwar auch in der Stadt, sind in den Markt-Slums gelandet,war interessant aber auch sehr sehr nachdenklich, viele Grüsse an Dieter Buaerle und Partner,

Kommentar von helga Lehnhardt // 25.11.2015

Genießt den Ruhetag. Ganz liebe Grüße an -ALLE- die ich kenne, aber besonders grüßt Falk seine Helschi

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