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Tag Fünf: San Roque - Briech

Viele Kilometer haben wir heute nicht zurückgelegt aber trotzdem sind wir einen riesigen Schritt voran gekommen.

 

Wir haben uns heute von Europa verabschiedet und Afrika hat uns mit einem Lächeln der Sonne begrüßt.

 

Am ersten Pflichttreffpunkt der Rallye im Hafen von Algeciras war der Rallyetross heute Mittag zum ersten mal vollständig angetreten.


 

 

 


Wie immer gibt es natürlich Ausnahmen. So sind zwei Teams schon in Marokko bzw. mit einer anderen Fähre auf dem Weg dahin. Und ein Team reist uns reparaturbedingt hinterher.

 

Am Vormittag wurde noch die Zeit genutzt letzte Lebens- und Genussmittel käuflich zu erwerben. Vor allem jene die in einem muslimischen Land wie Marokko oder Mauretanien gar nicht (Fleisch oder Wurst vom Schwein) oder nur sehr schwer (Alkohol) zu bekommen sind.

Die letzten Euro wurden aus dem Automaten gezogen und dann war es so weit.


 

 


...Leistungsverlustursachensuche...Luftmengenmesser?...



 

Bevor es auf die Fähre ging gab es ein erstes großes Briefing.


 


 

Und auf der Fähre wurde das erste große Gruppenbild geschossen.


 


 

Mit dem Blick auf den Felsen von Gibraltar verabschiedeten wir uns von Europa.


 


 

Zu Zeiten des Herakles (Herkules) war dieser Felsen die nördliche der „Säulen des Herakles“. Hier war das Ende der bekannten Welt.

Die südliche Säule markierte der Berg „Jebel Musa“ (Dschebel Musa). Dieser Berg war heute auch das erste was wir von Afrika sahen.


 


 

Irgendwann mal war Herakles zu faul über den Atlas zu steigen und nutzte stattdessen seine übermenschlichen Kräfte um mittendurch zu gehen. So entstand die Straße von Gibraltar und wir hatten heute eine vergnügliche sonnige Fährüberfahrt.

 

Nachdem wir auf der Fähre schon einen Stempel in den Pass bekamen und somit eingereist waren mussten nun noch unsere Rallyefahrzeuge eine amtliche Einreisebestätigung erhalten.

 

Und nicht einmal zwei Stunden später (eine Superzeit für 51 Fahrzeuge) standen wir am Bankcontainer.


 


 

Das heutige Etappenziel war nach wenigen Kilometern erreicht. Im Hotel in Briech gönnten die meisten Rallyepiloten ihren Magen das erste marokkanische Essen.

 

Jetzt liegen alle satt und faul im Zelt, im Blechzelt oder im Hotelbett und träumen von der Entdeckung Afrikas.

 

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