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16.Etappe: St.Louis - Banjul

...haben wir es geschafft. Wir haben viel Staub eingeatmet, viel Sand geschluckt und viel geschwitzt (Angstschweiß war manchmal auch dabei). Wir haben viel gebastelt und geschraubt (leider auch zwei Rallyefahrzeuge "verloren"). Wir haben viel Spaß gehabt, viel erlebt, viel gesehen, viele neue Freunde gewonnen und viele nette Menschen kennengelernt. Die letzte Etappe liegt hinter uns. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch in der Dunkelheit des beginnenden Tages ging es los.

 

Tankstopp. Danach waren dann die meisten wach.

Wir lagen gut in der Zeit. Erst kurz zuvor war die Sonne aufgegangen. Es wurde langsam heiß.

 

Dann die Abkürzung, um die Stadt Touba zu umgehen (Wikipedia sagt: Touba ist das Zentrum der Mouriden. In der Stadt herrscht ein strenges Alkohol- und Rauchverbot. -  also nichts für uns).

 

Noch einmal fühlten wir uns wie bei der echten "Paris-Dakar" (jetzt heißt sie Rallye Dakar). Rallyefeeling pur.

 

Nicht alle Fahrzeuge fanden die Strecke jedoch so toll.


Der Ford Transit der "M&M's. Die Vogtländer." meldete sich schon am Beginn der Offroad-Piste mit seiner Kardanwelle.

Während die restlichen Teile des Mittellagers mit Holz fixiert wurden (nebenbei bekamen kleine Zuschauer Schweizer T-Shirts geschenkt) bastelte man am anderen Ende der Offroad-Piste an der leckenden Leckleitung des Mercedes Benz von Team "Nossen am Muldenstrand". Hier wurde nicht mit Holz, sondern mit Gummi (Stückchen Schlauch) gearbeitet.

 

Alle, die nicht an irgendwelchen Rallyefahrzeugen bastelten gingen zu der einheimischen Bevölkerung auf Tuchfühlung.

 

Weiter ging es nach Kaolack. Mopedtown. Gefühlt jeder der etwa 200.000 Einwohner fährt Moped.

 

Endspurt. Das senegalesische "Schlaglochbingo" wartete auf uns. Bloß wo war es?

 

Neben der an Schlaglöchern reichen Straße hatte man eine fest planierte Piste gezogen und mit professionellen? Schildern bestückt.

An der eigentlichen Straße wurde (wieder einmal) gebaut.

 

Kurz vor der Grenze konnte das Spiel dann doch noch beginnen. Schlaglochbingo heißt es.

 

An der Grenze. Ankommen, Ausreisen, Einreisen, Fertig.

 

Eine Fähre wartete schon auf uns und zwei Fähren später standen wir alle auf der anderen Seite des Gambia-River.

 

Für den Opel Omega des "Springfield Racingteam" ging es jedoch (gefühlt) nicht ganz so schnell.

Der Opel ging immer wieder aus und erst nach ziehen des Steckers des Luftmengenmessers war er zum Weiterfahren bereit.

 

Ein Bremsproblem hatte der Landrover der "Lehmänner".

Bremsen ist zwar feige, aber manchmal doch sehr nützlich. Und so wurde das Problem gelöst indem die defekte Bremse (Rad hinten rechts) abgeklemmt wurde und das Bremssystem funktionierte wieder.

 

Apropos Rad. Team "Radlos" war heute kurzzeitig wirklich Radlos. Ein Baumast hatte ihnen die Ersatzräder vom Dach gefegt.

 

Am Ende der letzten Etappe ging es nochmal fast 200 Kilometer durch Gambia. Leider im Dunklen. Die "Besichtigung" Gambias muss also bis Morgen (Freitag) warten.

 

PS: Dran bleiben. Die Rallyetagebucheinträge neigen sich dem Ende entgegen, sind aber noch nicht zu Ende!

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Kommentare: 2

Kommentar von Bernd Huhle // 27.11.2015

Hallo Peggy,
da bin ich schon gespannt.
Vielen Dank auch wieder für die ausführliche Berichterstattung, zumindest als einer der die Tour schon mal mitgemacht hat fühlt man sich stellenweise wie dabei.
Hi Mischa und Uwe, bitte besucht den Heiner und grüßt ihn von mir, auch Grüße an Söhnke und natürlich alle anderen.
Kommt gesund nach Hause, Bernd

Kommentar von Roland und Magret // 28.11.2015

Hallo Falk, Du hast mir eine falsche Gambia Tel.Nr. gegeben, Fatou kann Dich nicht erreichen...... kannst Du sie bitte dringend zurückrufen? Tel. Fatou +2206197558 oder sende mir die richtige Nummer.Es geht um das Kuvert das ich Dir mitgegeben habe. ganz lieben Gruß

Roland

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