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Tag 11: Restday Dakhla

Warum beinahe? Eigentlich dient der Tag ja zur Wüstenvorbereitung von Mensch und Maschine. Also Ruhe hat man nicht so viel.

 

Im günstigsten Fall muss man nur noch Wasser für etwa fünf Tage kaufen (Menge pro Team ist abhängig von Personenanzahl) und was man sonst noch so denkt zu brauchen.

Etwas Obst und Brot zum Beispiel.

 

Dann sollte das Fahrzeug betankt werden. Zusätzlich noch die Spritkanister befüllen (ungefähr noch mal der Tankinhalt in Litern).

 

Zum Schluss muss man das alles noch irgendwie in den Rallyeboliden packen.

 

Irgendwie? Möglichst so das einem nicht alles um die Ohren fliegt, wenn man durch den Saharasand hoppelt.

 

Die restliche Zeit des Tages kann dann tatsächlich der "Ruhetag" noch genutzt werden - zur Ruhe.

 

Im ungünstigsten Fall muss man vor dem Einkaufen noch in die Werkstattstraße.

Obwohl man sich diese keinesfalls entgehen lassen sollte, auch wenn man nichts zu reparieren hat.

 


Es ist „die“ Sehenswürdigkeit für Rallyefahrer!

 

Die meisten Kunden der Werkstattstraße hatten nicht direkt etwas zu reparieren. Aber es mussten noch einige Unterfahrschutze befestigt werden.

Zum Teil mitgebrachte Bleche - Team "Nordhäuser Wüstenfüchse 2.0/1" und "Team Tumbleweed".

 


 


Der Fiat von "Westafrikanische Pistenwiesel" brauchte ebenfalls noch ein Unterfahrschutz, welcher jedoch erst geflext und angepasst werden musste.


 


 


Etwas zu schweißen gab es auch.

Der Auspuff von Team "Rust'n'Roll 2" musste geschweißt werden.

Und von Team "KÖ 15 Kamelreiter" war der Auspuff ebenfalls stark verrostet und sollte noch extra geschient werden und geschweißt.


 


 


Ein weiteres Fahrzeug - der Golf 3 - der "Westafrikanischen Pistenwiesel" stand ebenfalls in der Werkstattstraße.

Schon in Frankreich hatten sie sich eine Kupplung besorgt und heute endlich sollte sie eingebaut werden.

 

"Gringosland Racingteam" wurde ebenfalls in der Werkstattstraße gesichtet.

Sie verloren ja schon seit Tagen permanent Bremsflüssigkeit. Heute sollte das Problem beseitigt werden.

Die Manschette an der Kupplung war der Übeltäter.


 


 


Später wurde dann noch auf dem Campingplatz eine kleine Werkstattstraße errichtet.

Der Mercedes von Team "Blauer Harmattan" klagte schon seit Tagen über plötzlichen Leistungsverlust.

Falko, der Rallyeschrauber, suchte nach der Ursache. Er wechselte die Zündkerzen, reinigte die Zündkabel mit WT40 und schließlich fand er den Fehler.

Der Unterbrecherkontakt war verstellt.


 


 

An den Organisations- und Sevicefahrzeugen wurde auch noch etwas herumgebastelt. Und schon war der Tag vorbei. Die Dunkelheit brach herein und von "Ruhe" den ganzen Tag lang keine Spur.

 

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 3

Kommentar von König // 22.11.2017

Hallo ihr Rallye-Verrückten. Sehr schöne Fotos und Berichte. Weiter so. Da schlägt auch jedes Gourmet-Herz höher, wenn es die Kostbarkeiten auf den Telern sieht. Aber es schmeckt bestimmt. Und wenn nicht- man hat ja Hunger. Auch die TÜV zertifizierten Werkstätten sind eine Augenweide. Allen eine Wüstenfahrt und beste Grüße von der Buchner

Kommentar von Uli // 22.11.2017

Hi, Danke für die tollen Berichte...wäre gerne mal wieder dabei. Euch eine unfall- und defektfreie Weiterfahrt. Kommt gut in Gambia an.
VG Uli

Kommentar von liebau // 22.11.2017

Jetzt kommt der spass,sind immer in Gedanken bei euch.Elvira und Dietmar

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