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Tag 12: Dakhla - Versteckte Düne/ Teil 2

Alles begann vor fünf Tagen mit dem Tag der Reifenwechsel oder doch eher dem Tag der Inkontinenz?

 

Noch fast in der Dämmerung starteten wir in Dakhla. Treffpunkt sollte Mittags in C.Bir Gandouz sein.

 

Team "Dakarnators" kam erstmal nur bis kurz hinter Dakhla. Eine Reifenpanne hielt sie auf. Aber oftmals geübt war der Reifen in Rekordzeit gewechselt.(Bilder s. Teil 1)

 

Wenig später befanden Sie sich - alle anderen Teams natürlich auch - auf einer Straße mitten im Nirgendwo.

 

 


Am Wendekreis des Krebses vorbei. Durch den Nebel des Grauens (wo war die Sonne geblieben?). Kamelherden kreuzten unseren Weg. Ab und zu stand noch eine Tankstelle herum. Einige andere Fahrzeuge rauschten an uns vorbei. Oder wir an ihnen.

 

Noch eine weitere Reifenpanne gab es zu verzeichnen. Doch schließlich trudelten die Teams so nach und nach am Hotel Barbas ein.


 


 

Hier an der ehemaligen "letzten" Tanke konnte nochmal Diesel aufgefüllt werden. Pech für Benziner: ausverkauft!

 

Und los sollte es gehen. Ab jetzt gemeinsam.

 

Jedoch Pläne ändern sich. Erstmal ging es nämlich nicht los.

 

Es mussten unbedingt noch Reifen gewechselt werde. Irgendwann rollte dann doch der Rallyetross gen Grenze.


 

 


 

Relativ schnell waren wir ausgereist und befanden uns nun im Niemandsland zwischen Marokko und Mauretanien. Erst auf der neu angelegten Asphaltstraße und dann auf der früheren Spanish Road - ein erster wirklicher Härtetest für die Rallyeboliden (die Zufahrt zum Camp Bedouine kurz vor Laayoune war dagegen was für Fahranfänger) - rollten wir zur mauretanischen Grenze.


 

 

im Niemandsland

 

 

im Niemandsland

 

 

Hier war mit einer längeren Wartezeit bis auch der letzte Rallyepilot seine Füße auf mauretanischen Boden setzen konnte zu rechnen.


 

 

im Niemandsland

 


Aber alles nicht so schlimm, denn zwei Fahrzeuge litten plötzlich an Inkontinenz. Und so war genug Zeit sich der Sache anzunehmen.

 

Der BMW vom "Springfield Racingteam 3" verlor Bremsflüssigkeit. Es wurde festgestellt das die Bremsleitung abgerissen war.

 

Auch bei Team "Goodfellas" tropfte es. Der Ford Mondeo verlor Benzin. Tank und Einfüllstutzen hatten sich voneinander getrennt.

Der Tank kann jetzt nicht mehr bis an den Rand gefüllt werden. Dann sollte einer Weiterfahrt erstmal nichts im Wege stehen.

 

Die ersten schafften es tatsächlich noch im Hellen einzureisen.


 

 

 

Dann kam der Sonnenuntergang, die Dunkelheit und schließlich zur besten Sendezeit der letzte Rallyebolide.

 

Zum heutigen Outdoorcamp mussten wir nur noch wenige Kilometer rollen. Erst über Asphalt und dann noch über eine Piste zur versteckten Düne.

 

Aber schon ein paar Meter neben der Straße endetet die Fahrt in einem riesigen Durcheinander mitten im Sand.

Die Piste zur versteckten Düne war zu sandig um im dunklen weiterzufahren. Und die ersten steckten auch schon fest.

Also wurde an Ort und Stelle das Rallyecamp errichtet.


 


 

Erst am nächsten Morgen werden wir sehen wo genau wir genächtigt haben.

 

 

PS: In den nächsten achtundvierzig Stunden werde ich versuchen das Rallyetagebuch auf aktuellen Stand zu bringen.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 7

Kommentar von Team juffure // 26.11.2017

Super bilder, vor allem der sonnenuntergang!!

Kommentar von Maria Kees // 27.11.2017

Danke Merkel !!! Die Merkeln hat schon genug Schaden angerichtet ! Kommt gut an !

Kommentar von Sven // 27.11.2017

Liebe Maria Kees, bitte schreib Deine Kommentare zukünftig auf einen Klebezettel und häng sie Dir an den Spiegel, aber bitte verschone die interessierte Rallye-Gemeinde mir Deinem Unsinn.
Peggy, vielen Dank für Deine Superberichte und die Bilder. Es macht immer wieder Spaß. weiterhin gute Fahrt.

Kommentar von Evelyn und Wilfried Held // 27.11.2017

Glückwunsch dem erfolgreichen Team - danke Peggy für das großartige Tagebuch! Gute Weiterfahrt! Die Helden

Kommentar von Eva // 27.11.2017

GAP ! Erleichtert, ''wir sind wieder da" zu lesen - Allen glückliche Weiterfahrt, glückliches Ankommen !!

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Kommentar von Neumeyer Hannelore // 27.11.2017

Hallo Michaela, ich hoffe Ihr seid noch dabei.
Drücke weiterhin alle Daumen und bewundere Euch.

Kommentar von Dakhlaevasion // 27.11.2017

Fein fein! So ist recht - haben es alle aus dem Sandkasten geschafft. Weiterhin bonne route an alle bes. an den blauen Hans und seine Gefährten, die Tetrishelden Schrauber, die Wüstepaddelnden, die Orgs mit Peggy.

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