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Tag 13: Versteckte Düne - Erstes Outdoorcamp in der Wüste

Bei einem Briefing (nicht das letzte heute) wurde der weitere Verlauf des heutigen und der nächsten Tage besprochen.

 

Die ersten 100 Kilometer der heutigen Etappe verbrachten wir noch auf der Straße in Richtung Nouakchott. Die Räder unserer Boliden konnten sich nochmal auf Asphalt richtig austoben, denn in den nächste Tagen würden sie nur noch Sand und Schotter unter sich spüren.

 

Beim zweiten Briefing gab es eine Schnelleinweisung in Sachen Fortbewegung im Wüstensand (oder auch wüsten Sand?). In der anschließenden Mittagspause wurde der Reifendruck dem zu erwartendem Fahruntergrund angepasst.

 


 

Und los ging die wilde Fahrt durch den Saharasand.

Bis zu einem großen Tiefsandfeld. Hier kam der Rallyetross zum stocken. Die ersten hatten direkt das erste Tiefsandfeld genutzt und steckten im tiefen Sand.

Mit vereinten Kräften konnten wir die eingesendeten Rallyeboliden aus dem Sand befreien.


 


 

 


So flitzten wir über weite Strecken durch die Sahara. Ab und zu "marschierten" wir im Gänsemarsch, meistens aber konnten wir weit verstreut immer den Wüstenguides - sie fuhren im Rallyetross in drei Fahrzeugen als Beifahrer mit - hinterher flitzen.

 

Natürlich wurde dabei auch das Einsanden ausreichend "geübt".

 

Wir kamen gut vorwärts und es hätte ewig - zumindest bis zum Hereinbrechen des Abends - so weiter gehen können.

 

Aber eine (Die!) Felsquerung stoppte unseren Enthusiasmus. Ein paar übersehene Steine wurden uns zum Verhängnis.

 

Team "KÖ 13 Yalla Yalla" riss sich den Tank auf. Zum Glück konnte der Tank geklebt werden. Die größte Herausforderung dabei war den Tank zuvor so weit zu entleeren das die Klebestelle trocken lag. Dann hieß es nur noch warten.


 


 


Ein weiteres Team der Kö's hatte es ebenfalls erwischt. Die Anschlussleitung der Servolenkung war durch das Durchrüttelten auf den Offroadpisten am Audi 80 von Team "KÖ 15 Kamelreiter " abgerissen. Sie wurde abgeklemmt. Ab jetzt ist beim Lenken etwas mehr Armkraft nötig.


 


 

Ebenfalls kam Klebstoff zum Einsatz bei Team "Austro-Schweiz". An deren Ford Mondeo hatte es den Kühler erwischt. Zusätzlich bekam der Kühler noch eine Dosis Kühlerdicht verabreicht.


 


 


So präpariert werden sie am nächsten Tag über die Straße nach Nouakchott reisen können. Dazu haben sich Martin und Markus entschlossen, da ihr Fahrzeug sehr tief hängt und schwer beladen ist haben sie Angst vor weiteren Schäden (sicherlich nicht unbegründet). Außerdem ist von hier aus die letzte Möglichkeit auf die Straße abzubiegen.

 

Auf Grund der Reparaturen bauten wir unweit der Unglücksstelle unser Nachtlager auf.

 

Während der Reparaturen hatten einige Teams schon Spaß auf dem am Nachtlager liegenden Felsen. Die Kocher wurden angeschmissen und die Bierdosen wurden geöffnet. Der gemütliche Teil des Abend konnte beginnen.

 

Andere Teams nutzten die Zeit sich fortzubilden. Zuschauen bei Reparaturen und dabei kluge (oder wenige kluge) Ratschläge verteilen ist ja bekanntlich eine vergnügliche Freizeitbeschäftigung bei der Rallye. Und manchmal sogar lehrreich.


 

 


 

Im Nachtlager wurde noch ein weiterer Patient behandelt. Bei dem Opel Omega der "Nordhäuser Wüstenfüchse 2.0/1" hatte ein Stein einen Teil der Dieselrückführleitung weggerissen. Mit Hilfe vom "Team Tumbleweed" wurde die Leitung geflickt.

 

Als abendliches Vergnügen gab es im Anschluss an die Reparatur bei den drei Teams aus Nordhausen eine Filmvorführung der Ereignisse dieses Tages und der vorhergehenden.

 

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