// zurück zur Übersicht

Tag 15: Zweites Wüstencamp - Strand

Bevor es heute an den Strand bzw. am liebsten natürlich AUF den Strand ging hatten wir noch einiges vor.

Die zwei letzten Dünen (s. Vorhergehender Rallyetagebucheintrag) mussten durchfahren werden. Die sogenannte Muscheldüne mussten wir bezwingen. Und die Fahrt auf den Strand (meist eine heftige Tiefsandpassage) stand uns noch bevor.

Das alles in möglichst kürzester Zeit, denn die Zeitspanne der Ebbe bestimmen nicht wir, sondern der Mond und verschiedene andere Faktoren.

 

 


 

Leider verlies uns - vor allem aber dem Team "Nordhäuser Wüstenfüchse 2.0/1" - das Glück bereits auf der ersten Düne.

Die Kupplung ihres Opel Omega gab den Geist auf.

Also musste der Opel (vom schweren Gepäck befreit) als "Wimpel" an einen Org.Bus. So wurde er über die zweite Düne gezerrt (nicht ohne Einsanden!), anschließend über die Muscheldüne und dann bis Mamghar.


 

 


 


Schon kurz hinter der Muscheldüne sahen wir die ersten Vorboten und in Mamghar hatte sie uns wieder - die Zivilisation.

Kinder kamen angerannt und riefen schon von weiten "Gateau! Gateau!". Von den Erwachsenen und Jugendlichen wurden wir eher von weiten beäugt. Zu sehr viel Kontakt kam es jedoch nicht. Denn unserer Begleitschutz "beschützte" uns vor den Kindern oder die Kinder vor uns?!

Einigen gelang es aber doch ein Geschenk zu ergattern.

 

 


 

Ab hier sollte der Opel Omega uns verlassen und vom Nordhäuser Teamkollegen KIA Sorento nach Nouakchott geschleppt werden.

Ehe es soweit war mussten noch ein paar organisatorische Dinge geklärt werden. Denn wir reisen als Konvoi und haben nur ein Zollpapier für alle Fahrzeuge und ein paar Police-Stationen liegen auch noch auf dem Weg nach Nouakchott.

 

Für alle anderen stand die alles entscheidende Frage im Raum: "Hatten wir es rechtzeitig zur Ebbe geschafft und war der Strand überhaupt befahrbar?"

 

Ein erster, ein zweiter und ein dritter Blick auf den Atlantik und es war klar - heute ging es nicht mehr (vor allem nicht im Tageslicht)!

Vielleicht, aber nur vielleicht würde der Strand am morgigen Vormittag befahrbar sein.

 

Also wurde das Camp für den Rest des Tages und die kommende Nacht am Ende des Fischerortes, der von Jahr zu Jahr größer wird, errichtet.

 


 

Eine weitere Frage war: "Ist es ratsam mit den großen LKWs ("Blauer Harmattan" und "KÖ 16 Schwester und Bruder") überhaupt den Strand zu befahren?"

 

Team "Blauer Harmattan" entschloss sich die beiden "Nordhäuser Wüstenfüchse" heute nach Nouakchott zu begleiten. Team "KÖ 16 Schwester und Bruder" werden morgen früh die Straße nach Nouakchott nehmen.

 


 

Jetzt hieß es nur noch auf die morgige Ebbe zu warten um dann eine abschließende Entscheidung zu treffen.

 

Den Rest des Tages hieß es: Tagesfreizeit!

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 1

Kommentar von Team juffure // 28.11.2017

Ganz tolle fotos von peggy. Ein ganz grosses lob. Man fühlt sich beim anschauen live dabei! Das Wetter macht total neidisch.

Einen Kommentar schreiben
 
Was ist die Summe aus 3 und 4?