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11.Etappe: Versteckte Düne - Outdoorcamp Eins

...Für die Einheimischen wahrscheinlich nur ein Sandstürmchen, sollte er uns noch den ganzen Tag begleiten.

 

Bald hatten wir den Sand überall. In der Kleidung, in den Ohren, zwischen den Zähnen, in jeder noch so kleinen Hautpore. In und auf den Fahrzeugen konnte man bald wie kleine Kinder im Sand spielen.

 

 

 

Die großen Kinder spielten aber lieber auf der Düne. Mit Snowboard und Windsegel oder mit Ski bewaffnet ging es auf diese. Drachen wurden steigen gelassen. An der fehlenden Zeit lag es nicht das die eine oder andere Wintersportort nicht glückte (vielleicht am fehlenden Schnee?), denn Zeit hatten wir.

 

 

 

Wir warteten nämlich auf den Schrauber und die Ersatzteile für den Nissan Patrol. Typisch afrikanisch kam er ein paar Stunden später als versprochen, aber er kam.

 

Wieder wurde die Decke mit den Werkzeugen ausgebreitet und die Kisten mit den Einzelteilen (Schrauben etc.) hervorgekramt. Die Schrauberei konnte beginnen. Gegen den mit viel Sand vermischten Wind wurde einfach ein Plane gespannt bzw. festgehalten. Und dann wurde einfach mal eben so ein neuer Zylinderkopf und ein neuer Kühler in den Nissan eingebaut.

 

 

 

Während der Patient noch - mitten in der Wüste - am offenen Herzen operiert wurde, machte der restliche Rallyetross sich schon mal auf den Weg. Denn die Zeit wurde langsam knapp.

 

 

 

Noch ungefähr 130 Kilometer Asphalt lag vor uns. Ohne größere Probleme (nur die Motorkontrolleuchte des Nissan Primera vom Team "xxx" meldete sich kurz zu Wort) rollten wir auf der Straße bis es dann endlich ins Gelände ging.

 

 

 

Und schon steckten die ersten im Sand. Zum Glück in unmittelbarer Nähe des heutigen Outdoorcamps.

 

 

 

Und während die ersten schon ihr (Abendbrot-) Süppchen kochten, wurden noch die letzten Rallyeboliden aus dem Sand gezogen

 

Im Fahrerlager ereilte uns dann auch die Nachricht das der Nissan Patrol von Team "Jost Mainz-Banjul" wieder läuft. Leider mehr schlecht als recht, aber immerhin.

 

Die meisten der mitfahrenden Schrauber-Profis hätten sicher nicht dafür gewettet. Wer nicht dabei war, wird es nicht glauben. Deswegen gibt es ganz viele Fotos davon im gestrigen und im heutigen Tagesbericht.

 

Der Nissan, von einem Org.Bus geschleppt (denn sonst würde er noch unterwegs sein), steht jetzt ebenfalls hier im Outdoorcamp. Wieder stehen ganz viele Rallyepiloten um ihn herum, denn es wird schon wieder gebastelt. Der Grund warum das Fahrzeug so schlecht läuft wird gesucht.

 

Der Plan ist nun das Peter und David morgen auf der Straße nach Nouackshott fahren, denn für die Fahrt durch den Wüstensand ist der Nissan leider nicht fit genug. Schade!

 

Auch am Landrover von Team "Discovery for Africa" wurde noch bis spät in die Nacht gearbeitet.

 

 

 

Auf der Straße hatte es ihm den Stoßdämpfer hinten rechts weggerissen. Einer vom Renault ("Teambuctoo" sei Dank) wurde für den Ränge Rover modifiziert und eingebaut. Außerdem war der Überlaufbehälter auf Grund von Kühlwasserüberhitzung aufgerissen. Mit Spezialkleber und Schweizer Kabelbinder (genau so gut wie Schweizer Taschenmesser?) wurde der Überlaufbehälter fachmännisch repariert

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Kommentare: 1

Kommentar von Helmut Marczinkowski // 23.11.2015

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