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Tag Fünfzehn: Zwischen den Dünen - Strand

Direkt nach dem Frühstück nahmen wir die letzte größere Düne die uns noch vom Atlantik trennte in Angriff.



 

 


 

Langsam hatten wir auch den Tiefsand im Griff. Fast ohne Einsanden wedelten wir über die Düne.


 


 

Der Iveco musste - hoffentlich zum letzten mal - aus dem Sand gezerrt werden. Liebevoll wurde er schon „die Tonne“ genannt.


 


 

Langsam kamen wir dem Atlantik näher. Wir sahen ihn schon.

 

Bei Team „Nordlichter“ tröpfelte es unter ihrem Opel. Langsam aber stetig legten sie eine kleine Ölspur in den Sand.

Die Ursache konnte nicht gleich diagnostiziert werden. Also ging es erst mal weiter.


 


 

Anders verhielt es sich bei dem Ford Escord vom „Rallye Team Franken Baden“. Hier konnte die Ursache warum er zu kochen anfing schnell diagnostiziert werden. Der Lüfter hatte einen Wackelkontakt.

 

Es musste noch etwas Wasser nachgegossen werden und dann hatte der Motor wieder genug Kühlung.


 


 

Über die Muscheldüne rollten wir ganz easy.


 

 

 



 

Jetzt standen wir endlich am Atlantik und hätten theoretisch die Füße(oder mehr) ins Wasser halten können. Aber der Sommer ließ noch immer auf sich warten. Die Sonne schien zwar, aber der Wind störte doch erheblich.


 


 

Irgendwie hatten sich alle Afrika wärmer vorgestellt.

 

Hinter der Muscheldüne dinierten wir erst einmal zu Mittag.


 

 



 

Und am „Rust`n Dust“-BMW wurde nach dem Ölleck gesucht. Fündig wurde man am Kurbelwellen-Simering, der undicht war.

Vor Ort ließ sich der Schaden leider nicht beheben. Da der Ölverlust aber nicht weiter tragisch war, konnte der BMW auf alle Fälle bis Nouakchott fahren.


 


 

Nach der Mittagspause rollten wir nach Mamghar, dem Dorf wo wir beabsichtigten bei Ebbe auf den Strand zu fahren.

 

Spätestens hier hatte uns die Zivilisation wieder eingeholt. Kinder aber auch Erwachsene sprangen um die Autos herum und versuchten Geschenke zu ergattern.


 


 

Bei einem weiteren Briefing erfuhren wir das die Ebbe uns frühstens in einer Stunde ermöglichte den Strand zu befahren. Des weiteren wurde noch nach einer dafür passenden Stelle gesucht - einer möglichst kurzen und gut befahrbaren Tiefsandfläche (Düne).


 


 

Wir warteten und warteten. Unsere Wüstenguides machten ernste Gesichter. Sie diskutierten und befragten Fischer die sich mit dem Strand und den Auswirkungen von Ebbe und Flut auf ihn auskennen.


 


 

Schließlich die schlechte Nachricht.

 

Leider war es fast unmöglich und vor allem viel zu riskant den Strand heute noch zu befahren. Des weiteren war es schon zu spät, denn bald würde es dunkel werden.

 

Im Verlaufe des Abends wurde der Strand weiter beobachtet. Immerhin bestand noch die wage Hoffnung vielleicht am folgenden Morgen zur nächsten Ebbe auf den Strand zu fahren.

 

Aber bald war klar, das die zur Zeit vorherrschende Wettersituation - der seit Tagen starke auflandige Wind drückt das Meerwasser an Land und der schmale befahrbare Strandabschnitt wird noch schmäler - eine Strandfahrt zu riskant für uns und unsere Rallyeboliden macht.

 

Die meisten Rallyepiloten machten das beste daraus (drei Teams machten sich direkt auf den Weg nach Nouakchott - über die seit einiger Zeit bestehenden Asphaltstraße).

 

Am Ende des Dorfes wurde ein Platz für die Nacht gefunden. Von den Fischern in Mamghar konnte man Fisch und andere Seetiere käuflich erwerben oder eintauschen.


 

 



 

Die Zubereitung war dann eine Geschichte für sich.


 


 

In der Nacht gab es sogar noch ein Feuerwerk und der Rest ist auch Geschichte.

 

PS: Sogar baden waren noch ein paar mutige.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 7

Kommentar von Huhle Hildegard // 21.03.2017

Ich freue mich wieder etwas von euch zu hören u.zu sehen.Im Moment haben wir nicht das beste Wetter,aber von euern Wüstenwind hatte ich schon im Radio gehört.L. Grüsse an Anni u.Bernd v.der Mutter

Kommentar von Huhle Hildegard // 21.03.2017

Ich freue mich wieder etwas von euch zu hören u.zu sehen.Im Moment haben wir nicht das beste Wetter,aber von euern Wüstenwind hatte ich schon im Radio gehört.L. Grüsse an Anni u.Bernd v.der Mutter

Kommentar von Carsten // 21.03.2017

Wir freuen uns das ihr es fast geschafft habt.Die Bilder sind ja beeindruckend.Viele Grüße Heike und Carsten

Kommentar von EHT SUPPORTER Micha // 21.03.2017

Vom Elbhangteam hört man ja gar nix mehr. Sind die schon im Ziel? Wie auch immer, Gruß geht natürlich ans Elbhangteam. Den anderen Abenteurern natürlich auch noch gutes Gelingen und weiterhin viel Spaß

Kommentar von Jens und Silke // 21.03.2017

Viele Grüße an Alle die es gewagt haben.Gute Fährt und viel Spaß vom Team 0855 März 2008.

Kommentar von Jens und Silke // 21.03.2017

Fuchsfarmer hieß damals unser Subaru Libero Bus.Wenn ihn jemand in Banjul sieht bitte melden.

Kommentar von helga lehnhartdt // 22.03.2017

Viele Grüße kommen für Falk und dem Org. Team von Helschi
Weiterhin gute Fahrt für alle Teilnehmer

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